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BrandIndex

Amerikanische Autofahrer schätzen German Engineering

Holger Geißler
Holger Geißler Psychologe, Werbepsychologe

Die deutschen Automarken zeigen auf der Automesse in Detroit ihre neuesten Modelle – und das mit großem Selbstbewusstsein. Denn sie blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück, zumindest in den USA. Aber auch wenn die deutschen Autobauer in vielen anderen Ländern nicht so viel verkaufen – beliebt sind sie überall.

Die beliebtesten Autos 2012
Mercedes B-Klasse Quelle: dpa-tmn
Der BMW 1er waehrend einer Pressevorfuehrung in Muenchen Quelle: AP
Audi A6 Avant Quelle: obs
Platz siebenWesentlich schwächer fiel der Anstieg bei den Modellen Audi A3, S3 und RS3 aus. Hier wurden nur 0,9 Prozent mehr Autos neuzugelassen als im April 2011. Dafür sind die A3s als Firmenwagen sehr beliebt. Von den insgesamt im Jahr 2012 verkauften 15.472 gehören 73,9 Prozent gewerbliche Haltern. Quelle: REUTERS
Ein Arbeiter poliert am 14. Dezember 2007 in der Produktion im Mercedes Werk in Bremen einen Mercedes der C-Klasse. Quelle: AP
model posing with the 2007 Opel Astra at the Bologna motor show Quelle: REUTERS
Ein VW Polo in einem der beiden Autotürme der Volkswagen Autostadt Quelle: dpa

„Franzosen lieben deutsche Autos“ haben wir vor einem halben Jahr getitelt. Das stimmt immer noch: Die deutschen Automarken bewegen sich im Bereich ab +70 Imagepunkte im YouGov-Markenmonitor BrandIndex, der misst, wie beliebt eine Marke in der Bevölkerung ist. Und dies gilt nicht nur für Deutschland oder Europa: Auch die US-Amerikaner mögen BMW, Mercedes und Volkswagen – und zwar genauso wie die einheimischen Marken von General Motors und Ford. Neben Frankreich und den USA ist Großbritannien das dritte Land, in dem die deutschen Autos hohes Ansehen genießen.

Die Imagesieger nach Branchen - jeweils die Top 5

Dass deutsche Autos in den USA beliebt sind, zeigen die aktuell veröffentlichten Absatzzahlen. Volkswagen verkaufte im vergangenen Jahr mit fast 600.000 Autos so viele wie nie in den USA. Mercedes konnte 15 Prozent mehr Autos absetzen, auch BMW und Audi legten zu. Insgesamt steigerten die deutschen Automarken ihren Absatz in den Vereinigten Staaten um 21 Prozent. Und auch auf der Automesse in Detroit scheint das Interesse an deutschen Premium-PKW zurzeit groß zu sein.

Cadillac und Lincoln abgehängt

Die guten Verkaufszahlen spiegeln sich im Markenmonitor BrandIndex wider: Ford ist mit über 60 Imagepunkten die beliebteste (im BrandIndex gelistete) US-amerikanische Automarke der USA. BMW liegt gleichauf, Mercedes, Audi und Volkswagen folgen dicht dahinter. „German Engineering“ und die Autos, die auf der „German Autobahn“ fahren, scheinen ein positives Image bei den US-Amerikanern zu haben. Dass wir Deutschen ständig wie die Verrückten auf unseren Autobahnen unterwegs sind und dafür die richtigen Autos bauen - diese Vorstellung befeuert etwa Tom Hanks beim US-Late-Talker David Letterman in einem viel geklickten Youtube-Video. Die deutschen Automarken genießen in den USA jedenfalls ein höheres Ansehen als die amerikanischen Edelmarken Cadillac (General Motors) und Lincoln (Ford).

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