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Was brachte die Opel-Kampagne "Umparken im Kopf"?

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Kurzzeitig guter Eindruck bei junger Zielgruppe

Diese Modelle entscheiden über Opels Zukunft
Opel Adam Quelle: dpa
Opel Mokka Quelle: dpa
Opel Monza Quelle: GM Company
Opel Cascada Quelle: dpa
Opel Insignia Quelle: dpa-tmn
Opel Zafira Quelle: Blumenbüro Holland/dpa/gms

Doch so viele Menschen sich an den Umparken-im-Kopf-Aufruf erinnern – die Meinung über Opel blieb im Kopf zumeist an Ort und Stelle. Der allgemeine Eindruck zur Marke Opel stieg seit Mitte April lediglich um zwei Punkte (auf einer Skala von -100 bis +100), die Meinung über die Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis von Opel änderte sich gar nicht, auch reden heute nicht mehr Menschen über die Marke als vor der groß angelegten Werbeaktion.

Ein deutlicher Effekt war dagegen kurzzeitig erkennbar: Kurz nach Ende der Kampagne hatten die bis 30-Jährigen einen so guten allgemeinen Eindruck von Opel wie seit Mitte 2013 nicht mehr. Doch der ist leider schnell wieder gesunken, auf das bisherige niedrigere Niveau. Einen nachhaltigen Effekt hatte sie aber nicht, auch der Opel im Kopf mal kurz bewegt wurde. Volkswagen, Toyota und auch Skoda und natürlich die deutschen Premium-Marken hinterlassen bei den jungen Kunden aktuell alle einen deutlich besseren allgemeinen Eindruck.

Kaufabsicht hat sich nicht geändert

Bedenklich für Opel dürfte sein, dass sich auch die Kaufabsicht nicht verbessert hat, sie ist seit der Werbekampagne sogar gesunken, was vermutlich nicht in direktem kausalem Zusammenhang steht – aber trotzdem erwähnenswert ist. Aber auch bei den jungen potenziellen Käufern, die von der Werbekampagne anscheinend positiv angesprochen wurden, ist die Kaufabsicht wieder auf das Vor-Kampagnen-Niveau zurückgekehrt. Positiv bleibt zu erwähnen: Nur VW, Audi und BMW liegen in dieser Hinsicht vor Opel. Opel wird im Vergleich zu anderen, günstigeren Automarken, also bevorzugt.

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Auch die über 30-Jährigen beabsichtigen eher einen Opel zu kaufen als Automarken, die im ähnlichen Preissegment Autos anbieten. Doch auch das ist schon seit Januar so – und hat wohl nichts mit der Umparken-Kampagne und den eventuell abgebauten Vorurteilen gegenüber Opel zu tun.

Opel wollte die potenziellen Kunden zum Umparken im Kopf animieren. Das hat kurzfristig funktioniert. Die meisten denken aber wohl genauso über Opel wie vorher. 

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