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Chinesischer E-AutobauerGünstig und intelligent: Xpeng kündigt neue E-Auto-Modelle an

Der chinesische E-Automarkt ist hart umkämpft: Nun will Xpeng eine neue günstige Marke herausbringen. Die neuen Modelle sollen „das erste KI-unterstützte Auto für junge Leute“ sein – und unter 20.000 Euro kosten. 17.03.2024 - 15:42 Uhr

Der chinesische E-Auto-Hersteller Xpeng bringt eine neue, günstige Marke auf den Markt.

Foto: imago images

Der chinesische Hersteller von Elektrofahrzeugen Xpeng kündigt die Einführung einer preiswerten Marke im kommenden Monat an. Die neuen Modelle sollen zwischen 100.000 Yuan und 150.000 Yuan (13.000 bis 19.400 Euro) kosten, erklärte Xpeng-Chef He Xiaopeng nach Angaben des Konzerns auf der offiziellen WeChat-Seite.

Damit erhöht Xpeng den Druck im Preiskampf der E-Auto-Hersteller in China. Xpeng will die Modelle der nicht näher bezeichneten neuen Marke sukzessive mit verschiedenen Stufen intelligenter Fahrfunktionen ausstatten. Die neue Marke solle „das erste KI-unterstützte Auto für junge Leute“ sein. Xpeng investiert stark in Zukunftstechnologien wie das autonome Fahren. Auf der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas im Januar stellte der Autobauer ein fliegendes Auto vor. Im Ruhezustand ein Sportwagen, klappen zum Fliegen vier Rotoren wie bei einer Drohne aus. Die Auslieferung: ab 2025.

Xpeng wurde 2014 gegründet, ging 2020 an die Börse in New York und nahm dort 1,5 Milliarden Dollar ein. Zudem unterstützt die chinesische Onlinehandelsplattform Alibaba den Autobauer. 2023 lieferte Xpeng 142.000 E-Autos aus, was einem Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht – allerdings unter dem geplanten Ziel von 200.000 Fahrzeugen lag. Auch der Marktanteil der Marke stagniert auf dem rasant wachsendem chinesischen E-Auto-Markt bei zwei Prozent. Daher will das Unternehmen auf den europäischen Markt expandieren. Insgesamt gebe es aber „viele Wachstumschancen außerhalb Chinas“, sagt Brian Gu, Vize-Chef von Xpeng. Gu ist überzeugt, dass sich auf lange Sicht nur zehn chinesische Hersteller international behaupten könnten.

Xpeng ist auch Partner von VW in China. Im Rahmen einer Entwicklungs-Kooperation sollen zwei elektrische Mittelklassemodelle bis 2027 entstehen, die auf Basis der europäischen MEB-Architektur die ID-Flotte ergänzen sollen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Partnerschaft ein großes Potenzial birgt, das wir ausschöpfen können“, sagte XPeng-Chef Xiaopeng He.

Lesen Sie auch: Xpeng blamiert mit fliegendem Auto Deutschlands Autobauer

akl, rtr
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