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Daimler, Audi, VW, BMW Die deutschen Autobauer in der Diesel-Krise

Es begann mit VW, dann kippte ein Steinchen nach dem anderen um. Mittlerweile sind viele deutsche Autohersteller in den Abgas-Skandal verwickelt, es gibt Ermittlungen und unzählige Klagen. Ein Überblick.

Die Abgas-Affäre bleibt für Volkswagen ein juristischer Großkampf. Quelle: dpa
Gegen Ex-Vorstandschef Martin Winterkorn laufen - wie auch gegen den neuen VW-Chef Herbert Diess und Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch - Untersuchungen wegen möglicher Marktmanipulation. Quelle: dpa
Die Münchner Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren gegen Audi-Chef Rupert Stadler ein und durchsuchte seine Wohnung Quelle: dpa
Die Zahl der Beschuldigten bei Audi ist damit laut Staatsanwaltschaft auf 20 gestiegen. Als einziger von ihnen sitzt ein ehemaliger Chef der Audi-Motorenentwicklung und Porsche-Entwicklungsvorstand in Untersuchungshaft. Er war im September 2017 verhaftet worden. Einer seiner früheren Mitarbeiter bei Audi in Neckarsulm war nach mehreren Monaten Untersuchungshaft wieder freigekommen. Bei Audi hat das KBA bisher für 216.000 Diesel-Autos quer durch die Modellpalette einen Rückruf angeordnet, zuletzt ging es Anfang Juni um rund 60.000 Exemplare der Oberklasse-Typen A6 und A7. Quelle: dpa
Seit knapp einem Jahr ermittelt die Stuttgarter Staatsanwaltschaft auch bei der VW-Tochter Porsche. Quelle: dpa
Im Sommer 2017 hatte Porsche zunächst rund 21 500 Geländewagen vom Typ Cayenne mit 3-Liter-Motor wegen einer vom KBA beanstandeten illegalen Abschalteinrichtung zurückrufen müssen. Quelle: dpa
Daimler-Chef Dieter Zetsche musste sich am Montag eine bittere Pille bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) abholen: Quelle: dpa
Daimler hat Widersprüche angekündigt und will die Frage, ob es sich bei den vom KBA entdeckten Programmierungen um unzulässige Funktionen handelt, notfalls vor Gericht klären lassen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt schon seit über einem Jahr wegen des Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung gegen Daimler-Mitarbeiter. Im Mai 2017 durchsuchten Ermittler diverse Standorte des Autobauers und stellten Unterlagen sicher. Quelle: dpa
Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender von BMW, sitzt bei der BMW-Bilanzpressekonferenz auf seinem Platz. Quelle: dpa
Die Rüsselsheimer haben bisher weder mit Ermittlungen der Justiz noch mit einem Pflicht-Rückruf zu tun. Quelle: dpa
Herbert Diess, Markenvorstand von Volkswagen, präsentiert bei der Detroit Auto Show 2018 die Absatzentwicklung von VW in den USA. Quelle: dpa
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