Deutscher Automarkt Diesel verkaufen sich immer schlechter

Dieselautos sind immer weniger gefragt. Quelle: dpa

Die Freude am Diesel ist den Deutschen vergangen: Im Februar war nur noch knapp jede dritte Zulassung ein Dieselauto.

Nur noch knapp jedes dritte neu zugelassene Auto in Deutschland war im Februar ein Diesel. Der Anteil sank verglichen mit dem Vorjahresmonat um knapp 11 Punkte auf 32,5 Prozent, wie das Kraftfahrtbundesamt am Freitag in Flensburg mitteilte. Keine Rolle spielte dabei das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das Städten Fahrverbote für Diesel ermöglicht, um die Stickoxidbelastung zu senken. Es fiel am 27. Februar.

Insgesamt legten sich die Deutschen in dem Monat wieder mehr neue Autos zu: 261.749 Pkw wurden neu zugelassen, 7,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit bleibt der deutsche Automarkt zu Jahresbeginn stark. Seit 1999 seien hierzulande in den ersten beiden Monaten nicht so viele Autos verkauft worden, betonte der Verband der Automobilindustrie.

Im Ausland fanden Autos aus deutschen Fabriken aber erneut weniger Käufer als im Vorjahr. Der Export lag im Februar mit 345.800 um acht Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Branchenverband verwies jedoch darauf, dass es wieder mehr Aufträge aus dem Ausland gebe.

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