E-Auto Erste Schnellladestation auf Autobahn in Betrieb

Auf der Autobahn 9 bei Ingolstadt können Besitzer nun erstmals in Deutschland auf einer Raststätte ihre E-Autos aufladen. Es ist die erste Schnellladestation von rund 400, die bis 2017 kommen sollen.

Diese Elektroautos gibt es zu kaufen
Smart fortwo electric drive Quelle: Daimler
VW e-Up! Quelle: Volkswagen
BMW i3BMW ist mit dem i3 einen mutigen Schritt gegangen: Die Münchner haben nicht nur ein futuristisches Design gewagt, sondern auch gleich eine Kohlefaser-Karosserie in Serie gebracht. Alle anderen Elektroautos auf dem Markt basieren auf mehr oder weniger mutig gezeichneten Stahl- und/oder Alu-Karosserien. Deutlich über 2000 i3 sind bereits auf deutschen Straßen unterwegs. Dabei fällt er stärker auf als andere Elektroautos, denn sein extrovertiertes Design polarisiert. Minuspunkt: Beim Laden ist der Elektro-BMW nicht der allerschnellste, da er nicht mit den dafür nötigen Schnelllade-Standard unterstützt. In der Preisliste steht der i3 ab 34.950 Euro. Leistung: 170 PS Akku: 18,8 kWh Reichweite: 190 km Quelle: BMW
Nissan Leaf Quelle: Nissan
Volkswagen e-Golf Quelle: Volkswagen
Renault Zoë Quelle: Renault
Mitsubishi EV/Peugeot iOn/Citroën C-Zero Quelle: Mitsubishi
Tesla Model S Quelle: Tesla
Renault Twizy Quelle: Renault
Ford Focus Electric Quelle: Ford
Kia Soul EV Quelle: Kia
Mercedes B-Klasse Electric Drive Quelle: Daimler
Nissan e-NV200 Evalia Quelle: Nissan
Renault Kangoo Z.E. Maxi

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die erste von gut 400 zugesagten Schnellladestationen für E-Autos an Autobahnraststätten in Betrieb genommen. Die drei Ladesäulen können seit Montag an der Raststätte Köschinger Forst an der Autobahn 9 bei Ingolstadt angesteuert werden, wie das Ministerium mitteilte.

Bis 2017 sollen an allen rund 400 Raststätten der Autobahn Tank & Rast GmbH Ladesäulen und Parkplätze für die steckdosentauglichen Autos entstehen. Die Nachladung dauere im Schnitt 20 Minuten, hieß es.

Die Bundesregierung hat das Ziel, bis 2020 eine Million der klimafreundlichen E-Autos auf die Straßen zu bringen. Der Absatz hinkt ursprünglichen Prognosen aber gewaltig hinterher. Die Zulassungszahlen sind noch nicht einmal sechsstellig. Problem sind vor allem die hohen Anschaffungskosten und die geringe Reichweite.

Die Grünen fordern deshalb staatliche Kaufprämien. Dem erteilte ein Ministeriumssprecher am Montag erneut eine Absage: „Wir investieren das Geld lieber in Forschung und Entwicklung einerseits und in ein gesamtes Maßnahmenpaket, um die Elektromobilität voranzubringen.“

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