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E-Mobilität Audi-Betriebsratschef fordert Batteriefertigung in Ingolstadt und Neckarsulm

Exklusiv
Quelle: dpa

Audi-Betriebsratschef Peter Mosch fordert, dass der Konzern in Ingolstadt und Neckarsulm künftig auch Batteriepakete für E-Autos produziert. Seine Hoffnung: Hunderte neue Jobs.

Die VW-Tochter Audi prüft, ob sie Fertigungen für Batteriepakete aufbaut. Dabei würde Audi die Zellen einkaufen und zu Paketen für Elektroautos bündeln. Am Audi-Standort Brüssel gibt es das bereits – „für künftige Elektromodelle können wir uns eine ähnliche Vorgehensweise vorstellen“, sagte ein Sprecher von Audi der WirtschaftsWoche. Abhängig von der Nachfrage nach E-Autos habe das Engagement für die Batterie Potenzial für Hunderte Jobs bei Audi, sagt der Chef des Gesamtbetriebsrats, Peter Mosch, der WirtschaftsWoche.

Er treibt derzeit den Batterie-Plan für deutsche Werke beim Vorstand voran: „Wir kämpfen für eigene Batteriefertigungen in unseren Werken in Ingolstadt und Neckarsulm.“ Die Entscheidung müsse aber jetzt „unmittelbar fallen“, damit investiert werden könne: „Es ist fünf vor zwölf“, sagt Mosch, und: „Zögern ist ein absolutes No-Go“. Er plädiert außerdem für eine eigene Zellfertigung in einem Konsortium, um sich nicht von asiatischen Produzenten abhängig zu machen. Die Politik müsse zudem die staatliche Zellforschung ankurbeln. Mit der Landesregierung habe er bereits ausgelotet, dass Bayern „ganz klar“ ein Standort wäre.

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