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Elektro-Lkw auf der IAA Sauber geliefert, sauber entsorgt

Sauber, leise, effizient: Der innerstädtische Lkw-Verkehr wird elektrisch. Die IAA präsentiert Lastwagen, die künftig emissionsfrei den Einzelhandel beliefern oder den Müll vor der Haustür der Verbraucher abholen.

Gleich mit zwei elektrisch angetriebenen Lkw ist Renault Trucks vertreten. Die Franzosen stehen bereits knapp ein Jahr vor Markteinführung der zweiten E-Lkw-Generation und zeigen den D Z.E. und den D Wide Z.E. Der 16- und der 26-Tonner sind vor allem für den innerstädtischen Verkehr konzipiert. Während ersterer für den Verteilerbetrieb vorgesehen ist, wurde ist die zweite Variante speziell für den Abfalltransport optimiert. Die Reichweite der Modelle soll je nach Konfiguration und Einsatzprofil bis zu 300 Kilometer betragen, das Aufladen an einer Gleichstrom-Steckdose soll lediglich ein bis zwei Stunden dauern. Quelle: Spotpress Quelle: Spotpress
Aktuell ist die DHL-Tochter Streetscooter noch Marktführer im Bereich der elektrischen Transporter. Neben den bereits bekannten Modellen Work und Work L stellt das Unternehmen auf der Messe den neuen Work XL vor. Basis des Fahrzeugs ist ein Ford Transit-Fahrgestell. Der Kastenaufbau ermöglicht ein Ladevolumen von bis 20 Kubikmetern und eine Nutzlast von bis zu 1.350 Kilogramm. Die maximale Reichweite liegt bei 200 Kilometern. Zunächst werden die Fahrzeuge nur bei DHL eingesetzt. Quelle: Spotpress
Der Renault Master Z.E. kann als Kastenfahrzeug oder als Plattformgestell für Aufbaulösungen geordert werden. Das Laderaumvolumen des Kastenwagens variiert je nach Länge und Höhe zwischen 7,75 und 12,4 Kubikmeter, die Zuladung beträgt zwischen 900 und 1.053 Kilogramm. Als realistische Reichweite geben die Franzosen 120 Kilometer an. Mit großem Ladevolumen (19,6 Kubikmeter) will der Iveco Daily Electric als Kastenwagen überzeugen. Der bereits erhältliche E-Transporter wird außerdem als Fahrgestell und als Minibus mit bis zu 19 Personen angeboten. Bis zu 200 Kilometer Reichweite sind möglich. Quelle: Spotpress
Im kommenden Jahr startet Lkw-Hersteller Volvo den Verkauf elektrischer Lkw, ein erstes Serienfahrzeug präsentieren die Schweden auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge. Der dort gezeigte Volvo FE Electric ist ein Abfallentsorgungsfahrzeug mit einem Gesamtgewicht von 27 Tonnen. Zwei Elektromotoren mit 370 kW/503 PS Maximalleistung und 260 kW/354 PS Dauerleistung treiben den Laster an. Die elektrische Reichweite ist mit rund 200 Kilometern angegeben, der Strom dafür wird in Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 200 bis 300 kWh gespeichert. Auf den Markt kommt der emissionsfreie Müllwagen 2019. Quelle: Spotpress
Pünktlich zur IAA im September bringt VW sein erstes Nutzfahrzeug mit Elektroantrieb auf die Straße. Der 100 kW/136 PS starke E-Crafter kommt pro Batterieladung in der Praxis gut 120 Kilometer weit und bedient die letzte Meile der Lieferketten. Als Nettopreis ruft der Hersteller knapp 70.000 Euro auf. Quelle: Spotpress
Der neue, 2019 auf den Markt kommende e-Sprinter von Mercedes weist ähnliche Werte wie der e-Crafter auf. Wie beim Volkswagen Nutzfahrzeug-Modell sind die Batterien unterflurig angebracht, so dass es keine Einbußen beim Ladevolumen (10,5 Kubikmeter) im Vergleich zu den konventionell angetriebenen Versionen gibt. Die elektrische Variante des Sprinters kommt mit vier Batteriemodulen und einer Kapazität von 55 kWh auf eine Reichweite von 150 Kilometern. Alternativ gibt es auch eine schwächere Variante mit 41 kWh und 115 Kilometern Reichweite. Quelle: Spotpress
MAN hat für die Nutzfahrzeugmesse den E-Transporter eTGE, der auf dem e-Crafter basiert, mit im Gepäck. Die Orderbücher öffnen sich ebenfalls noch im September. Quelle: Spotpress
Doch MAN will nicht nur Waren künftig rein elektrisch transportieren: Mit dem E-Stadtbus Lion’s City E haben sie auch eine Lösung für den öffentlichen Nahverkehr im Auge. Noch befindet er sich in der Testphase und ist als Prototyp zu sehen. Der vollelektrische Antrieb leistet 160 kW/218 PS bis maximal 270 kW/367 PS, die Reichweite ist mit rund 200 Kilometern angegeben. Quelle: Spotpress
Hersteller Scania bringt 2019 einen Lastwagen mit Plug-in-Hybridantrieb auf den Markt. Der Truck für den Verteilerverkehr basiert auf dem Modell DC09 und soll im reinen Elektromodus rund zehn Kilometer weit kommen. Laut Hersteller sinkt sein Gesamtverbrauch gegenüber einem konventionellen Antrieb um 15 Prozent. Weil der Verbrennungsmotor anstatt mit Diesel auch mit hydriertem Pflanzenöl aus nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden kann, verfügt er über eine potenziell ausgeglichene CO2-Bilanz. Neben dem Plug-in-Hybrid soll es auch eine konventionelle Hybridversion des DC09 geben, die bereits im laufenden Jahr auf den Markt kommt. Premiere feiern beide Modelle nun auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Quelle: Spotpress
Dass der Trend zum elektrischen Lkw ins Rollen kommt, zeigt auch ein Blick auf den Mercedes E-Actros. Der Bestseller beherrscht als erster Lkw das autonome Fahren auf Level zwei (von fünf). So kann der Lastwagen teil-autonom über die Autobahn fahren, ob im Stop-and-Go eines Staus oder bei Höchstgeschwindigkeit. Wie beim Pkw muss der Fahrer aber eine Hand am Lenkrad haben und jederzeit eingreifen können. Zwecks Kraftstoffeinsparung passt die Technik zudem die Fahrweise auf Autobahnen und Landstraßen an die Topographie an, so dass der Antriebsstrang Gefälle, Steigungen, Kurven oder Kreisverkehre und Kreuzungen berücksichtigt werden. Das Bosch-System „elektronischer Horizont“ lernt bei jeder Fahrt dazu und korrigiert, wenn die gespeicherten Informationen nicht mehr mit den tatsächlichen Gegebenheiten auf der Straße übereinstimmen. Der Verteiler-Lkw hatte auf der 2016er-Ausgabe der IAA als Prototyp Premiere gefeiert und fährt nun seit einiger Zeit zur Probe im Kundeneinsatz. Die Serienfertigung soll 2021 starten. Quelle: Spotpress
Kunden, die weniger Ladevolumen benötigen, werden beim bis zu 120 km/h schnellen und in zwei Längen verfügbaren Mercedes e-Vito fündig. Der Transporter schafft eine Reichweite von 150 Kilometern. Quelle: Spotpress
Ford setzt beim Transit Custom PHEV auf einen seriellen Hybridantrieb und kombiniert eine Plug-In Hybrid-Variante mit einem 1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor als Range-Extender. Die kompakte Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht eine elektrische Reichweite von 50 Kilometern. Bei Bedarf erzeugt der Benziner zusätzlichen Strom, um die elektrische Reichweite auf insgesamt mehr als 500 Kilometer zu erhöhen. Die Serienproduktion ist für 2019 geplant. Quelle: Spotpress
Das hessische Start-Up „I SEE Electric Trucks“ elektrifiziert Opel Movano- und Vivaro-Modelle. Zur Wahl stehen Batteriegrößen von 40 kWh und 55 kWh. Die maximale Reichweite liegt bei 200 Kilometern. Die Fahrzeuge sind in drei Aufbauarten Kasten, Pritsche und Kombi mit bis zu neun Sitzen erhältlich. Quelle: Spotpress
Den chinesischen Transporter Maxus EV80 können Kunden seit Anfang des Jahres mieten. Bis zu 200 Kilometer elektrische Reichweite, zehn Kubikmeter Ladevolumen und eine Zuladung von 950 Kilogramm weisen die technischen Daten des Transporters aus. Quelle: Spotpress
Mit großem Ladevolumen (19,6 Kubikmeter) will der Iveco Daily Electric als Kastenwagen überzeugen. Quelle: Spotpress
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