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Elektroautos E-Kaufprämie kommt nicht bei Kunden an

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Die Kaufprämie für Elektroautos droht zum Riesenflop zu werden.

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Leere Ladestation für Elektrofahrzeuge. Quelle: dpa

Der Umweltbonus, der seit 2. Juli dieses Jahres beim Kauf eines Elektroautos je 2000 Euro Zuschuss von Autoherstellern und vom Staat vorsieht, droht zum Riesenflop zu werden. Neueste Zahlen des Internetportals Meinauto.de, die der WirtschaftsWoche vorliegen, legen nahe, dass viele Hersteller ihren Zuschuss einfach einbehalten, indem sie zuvor übliche Rabatte streichen. Es bleibt dann nur der staatliche Zuschuss als Anreiz.

So kostete der Peugeot iOn vor Einführung der Kaufprämie nach Abzug üblicher Nachlässe im Schnitt 15.735 Euro. Seit Juli ist er nur 75 Euro günstiger geworden, trotz der versprochenen Herstellerprämie in Höhe von 2000 Euro. Das E-Modell Nissan Leaf kostet aktuell im Schnitt nur 155 Euro weniger.

Der Plug-in-Hybrid 2er Active Tourer von BMW ist lediglich rund 400 Euro billiger geworden. „Die Kunden profitieren also kaum“, sagt Alexander Bugge, Chef von Meinauto.de, der WirtschaftsWoche. Nur beim Volkswagen GTE Plug-in-Hybrid winken derzeit 1500 Euro Nachlass. Das entspricht der Herstellerprämie für Hybride.

Auch die Nachfrage nach Elektroautos und Hybriden hält sich bislang in Grenzen. Bislang (Stand 28.7.2016) wurden beim Bundesamt für Wirtschaft und Kontrolle (Bafa) 1523 Anträge gestellt. Jeder vierte Antrag kam aus Bayern, jeder fünfte aus Baden-Württemberg.

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