WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Fiat Chrysler Autobauer schraubt Prognose nach oben

Fiat Chrysler hat nach deutlichen Zuwächsen im zweiten Quartal die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Der Autobauer erwartet nun 2015 Erlöse von über 110 Milliarden Euro.

Für Fiat Chrysler läuft es gut: Der Autobauer erwartet nun 2015 Erlöse von über 110 Milliarden Euro. Quelle: AP

Fiat Chrysler hat nach einem überraschend guten zweiten Quartal seine Geschäftsziele für dieses Jahr angehoben. Der weltweit siebtgrößte Auto-Hersteller profitierte im Frühjahr vor allem von Zuwächsen in Nordamerika. Konzernweit stieg der Umsatz um ein Viertel auf 29,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Betriebsgewinn legte um mehr als die Hälfte auf 1,52 Milliarden Euro zu. Analysten hatten hier nur mit 1,1 Milliarden Euro gerechnet.

US-Behörde untersucht Dodge wegen Wegrollgefahr
Behörde untersucht weitere Fiat-Chrysler-Wagen Quelle: AP
BMW ruft Autos zurück Quelle: dpa
Toyota - Millionen fehlerhafter AirbagsToyota ruft weltweit weitere 5,8 Millionen Fahrzeuge wegen möglicher Probleme mit Airbags des Zulieferers Takata zurück. In Europa müssten 1,47 Millionen Autos zurück in die Werkstätten, teilte der japanische Konzern am Mittwoch mit. Allein in Deutschland seien knapp 118.000 Fahrzeuge betroffen. Dabei geht es unter anderem um die Modelle Corolla und Yaris, vorwiegend älterer Baujahre, sagte ein Sprecher. In Japan sollen die Besitzer von rund 1,15 Millionen Fahrzeugen in Werkstätten vorstellig werden. Weltweit haben Autohersteller bereits mehr als 100 Millionen Autos zurückgerufen, um die fehlerhaften Airbags auszutauschen. Quelle: dpa
VW und Audi rufen wegen Feuergefahr 281.000 Autos in USA zurück Volkswagen ruft 281.500 Fahrzeuge in den USA wegen möglicher Brandgefahr zurück. Es geht Fahrzeuge der Marken VW und Audi, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens an die Börsenaufsicht vom 7. Oktober hervorgeht. Bei den Fahrzeugen könne in Folge von Lecks Benzin austreten und Feuer ausbrechen. Allerdings seien entsprechende Vorfälle noch nicht berichtet worden. Auch habe es keine Verletzten gegeben. Quelle: dpa
Fiat Chrysler ruft fast zwei Millionen Fahrzeuge zurück Quelle: dpa
General Motors ruft über 4 Millionen Fahrzeuge zurückGeneral Motors ruft wegen eines Defekts an der Airbag-Software weltweit mehr als vier Millionen Fahrzeuge zurück. In seltenen Fällen könne der Bordcomputer in den Testmodus umschalten, erklärte der US-Autobauer am Freitag in Detroit. Die vorderen Airbags würden dann im Fall eines Unfalls nicht auslösen. Auch die Sitzgurte funktionierten möglicherweise nicht. Der Fehler werde mit mindestens einem Todesfall und drei Verletzten in Verbindung gebracht. GM werde die betroffenen Kunden informieren und die Software kostenfrei aktualisieren, teilte das Unternehmen mit. Der Rückruf der 4,28 Millionen betrifft unter anderem bestimmte Modelle von Buick, Chevrolet und Cadillac der Modelljahre 2014-2017, allein 3,6 Millionen davon in den USA. Quelle: dpa
Mazda ruft 2,2 Millionen Fahrzeuge zurück Mazda ruft wegen Problemen mit der Heckklappe weltweit 2,2 Millionen Fahrzeuge zurück. Die Rostschutzlackierung der Heckklappenaufhängung sei nicht ausreichend, erklärte der japanische Autohersteller am Donnerstag. Im Laufe der Zeit könne daher mit Streusalz vermischtes Wasser dazu führen, dass die Aufhängung bricht und die Heckklappe abfällt. Berichte über Unfälle oder Verletzte lägen jedoch nicht vor. Der Rückruf betrifft bestimmte Modelle des Kompaktwagens Mazda 3 der Jahrgänge 2010 bis 2013 sowie Vans des Typs Mazda 5 von 2012 bis 2015. Ebenfalls betroffen sind bestimmte Modelle des CX-5 von 2013 bis 2016 und des SUVs CX-3 von 2016. Händler tauschten beide Aufhängungen aus, erklärte Mazda. Kunden erhielten noch im September oder im Oktober nähere Informationen. Quelle: dapd

An der Mailänder Börse kam die Quartalsbilanz gut an: Fiat-Chrysler-Aktien verteuerten sich um 4,5 Prozent.

Der Autobauer erwartet nun 2015 Erlöse von über 110 Milliarden Euro und einen bereinigten Überschuss zwischen 1,0 und 1,2 Milliarden Euro. Im weiteren Jahresverlauf will der italienisch-amerikanische Konzern noch Teile seiner Sportwagen-Tochter Ferrari an die Börse bringen. Mit den Einnahmen soll die geplante Expansion finanziert werden.

Wegen fehlerhafter Rückrufe ist Fiat Chrysler in den USA gerade erst zu einer Rekordstrafe von 105 Millionen Dollar verdonnert worden. Eine kanadische Kanzlei reichte in diesem Zusammenhang bei einem Gericht in Montreal Klage gegen Fiat Chrysler ein. Die Merchant Law Group pocht auf Schadenersatz in Höhe von vier Milliarden Dollar.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%