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Flottenautos Stromer und Hybride erobern die Fuhrparks

Noch sind sie wertvolle Einzelstücke, doch schon bald werden Fahrzeuge mit alternativen Antrieben die Fuhrparks massiv verändern.

Die neuen Lieblinge der Fuhrpark-Manager
Von November 2012 bis Ende Februar 2013 wählten die Leser der Fachzeitschrift Autoflotte ihre Autos des Jahres. Knapp 6.400 Leser, die ihre Stimme abgaben, mag nicht viel klingen. Doch handelt es sich bei ihnen überwiegend um Manager von Firmen-Autofuhrparks aller Größen. Autos, die sich bei ihnen als Favoriten durchsetzen, erfüllen meist besondere Ansprüche in puncto Unterhaltskosten, Verbrauch, Haltbarkeit und/oder Wertverlust. Sie sind somit auch für private Kaufinteressentern besonders interessant. In der folgenden Bilderstrecke zeigen wir die Sieger in den verschiedenen Kategorien, in denen gewählt wurde. Eine Firma hatte dabei - mal wieder - besonderen Grund zur Freude ... Quelle: Presse
Volkswagen hatte in diesem Jahr besonderen Grund zur Freude bei der Vergabe der „Autoflotte Awards 2013“. Der Hersteller verdrängte unter anderem in den Kategorien "Kompaktvans" (mit dem VW Touran), "Vans" (mit dem VW Sharan) und "Transporter" (mit dem VW Transporter) die Vorjahresgewinner vom ersten Platz in der Gesamtwertung. Am Freitag, den 8. März, erhielten die Gewinner ihre Auszeichnung. Quelle: Presse
Gewählt wurde in 13 Fahrzeug- sowie in neun Produkt- und Dienstleistungskategorien. Gekürt wurden in den Fahrzeugkategorien jeweils der Gesamt- sowie der Importsieger. Ausnahme: In der "Luxusklasse" sowie bei den "Pick-ups" gab es einen Gesamtsieger. Außerdem neu: Neben dem seit dem Jahr 2000 vergebenen Award in der Kategorie "Leasing" (Sieger 2013: VW Leasing) wurde in diesem Jahr erstmals auch der beste Non-captive-Leasinganbieter ausgezeichnet – das grüne "A" ging an „Lease Plan“. Quelle: Presse
Der Gala-Abend anlässlich der 17. Preisverleihung seiner Art fand mit rund 200 Gästen in der "Legendenhalle" des Meilenwerks in Böblingen statt. Darunter befanden sich sowohl Fuhrparkleiter als auch Vertreter der Industrie und Dienstleister. Gekürt wurden in den Fahrzeugkategorien jeweils der Gesamt- sowie der Importsieger. Bei den so genannten Minis siegte der VW Up. Als "Cheer up" bietet VW sein kleinstes Fahrzeug derzeit als Sondermodell an. Der in allen Motorisierungen erhältliche Wagen soll einen Preisvorteil von bis zu 895 Euro bieten bei einem Einstiegspreis von 11.825 Euro. Quelle: Presse
Import-Sieger bei der Wahl der Autoflotte-Leser (Fuhrparkmanger) in der Kategorie Minis: Der Fiat 500. Der Italiener ist ein ausgesprochener Frauenheld. Während ü ber alle Altersgruppen hinweg gerechnet der Frauen-Anteil im deutschen PKW-Markt seit Jahren bei etwa 33 Prozent stagniert, sind Käufer(innen) des Fiat 500 zu 61,7 Prozent weiblich. Quelle: Presse
Gesamt-Sieger bei der Wahl der Autoflotte-Leser (Fuhrparkmanger) in der Kategorie Kleinwagen: Audi A1. Audi hatte vom dreitürigen A1 im Jahr 2011 über 118.000 Fahrzeuge verkauft. Hauptmärkte neben Deutschland waren England, Frankreich und Spanien. Mit der Sportback-Variante sollen jetzt auch in Italien, Japan und Russland erheblich mehr Fahrzeuge verkauft werden, da Kunden in diesen Ländern besonders viel Wert auf fünf Türen legen.  Quelle: Presse
Import-Sieger bei der Wahl der Autoflotte-Leser (Fuhrparkmanger) in der Kategorie Kleinwagen: Skoda Fabia. Für 15.429 Euro offeriert Skoda das Sondermodell Fabia Cool Young Spirit, das von einem 63 kW/86 PS starken 1,2-Liter-Turbobenziner angetrieben wird. Die Erweiterung der Serienausstattung sowie drei spezielle Metallic-Lackierungen im Wert von über 2.250 Euro werden in diesem Fall nicht in Rechnung gestellt. Die Auflage ist zunächst auf 1.000 Exemplare limitiert. Quelle: Presse

In London hat die Zukunft bereits begonnen. Wer mit einem benzin- oder dieselgetriebenen Auto an Arbeitstagen und während der Bürostunden in die Innenstadt fahren möchte, muss sich erst für die so genannte congestion charge registrieren und dann eine Citymaut in Höhe von 10 Pfund pro Tag – umgerechnet knapp 12 Euro – entrichten. Ausgenommen davon werden lediglich Motorräder, Busse und Taxen, Feuerwehr-, Polizei- und Krankenwagen sowie Ökomobile: Autos, die weniger als 100 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer ausstoßen sowie Fahrzeuge mit einem Hybrid- oder Elektroantrieb erhalten ein „Greener Vehicle Discount“ auf die Citymaut von 100 Prozent.

Die Londoner Stadtverwaltung hatte die Straßenbenutzungsgebühr vor zehn Jahren in erster Linie eingeführt, um die vielen Verkehrsstaus in der Innenstadt einzudämmen. Inzwischen aber wird die congestion charge auch als Maßnahme propagiert, die Luftverschmutzung einzudämmen. Einige europäische Großstädte – Mailand, Bologna, Stockholm – sind inzwischen dem Beispiel Londons gefolgt. Auch in Österreich und in Deutschland machen sich Umweltschützer seit Jahren für eine Citymaut stark, bislang allerdings ohne großen Erfolg.

Doch der Druck wächst: Die EU-Kommission in Brüssel macht den Autoverkehr für die schlechte Luftqualität auch in deutschen Ballungsgebieten verantwortlich und hat von den betroffenen Großstädten erst in diesem Frühjahr wieder Maßnahmen gefordert, um vor allem die Belastung der Luft mit Feinstaub und Stickstoffoxiden deutlich zu reduzieren. Bis spätestens 2015 müssen die strengen Grenzwerte der EU eingehalten werden. Andernfalls drohen den ohnehin schon finanziell klammen Kommunen saftige Geldstrafen.

Diesel sind der Star im Fuhrpark - noch

Vor allem Dieselautos nimmt EU-Umweltkommissar Janez Potocnik aufs Korn. Seit 1995 ist der Anteil der Selbstzünder an den Neuzulassungen in Deutschland stetig gewachsen, von einst 14,6 Prozent auf inzwischen über 50 Prozent. Unter den gewerblich betriebenen Fahrzeugen ist der Dieselanteil sogar noch wesentlich höher. In einigen Fuhrparks kommen sie schon auf über 80 Prozent.

Kein Wunder: Dieselkraftstoff ist dank steuerlicher Subventionen im Schnitt zehn Cent günstiger als Benzin. Und die Benzinkosten sind 2005 um fast 40 Prozent gestiegen. Der Druck auf die Fuhrparkmanager ist enorm. Zu der Kostenexplosion beim Treibstoff kommen Versicherungen, Steuern und Reparaturen, deren Kosten in den vergangenen zehn Jahren nach einer Studie von Lease Trend um 35 Prozent gestiegen sind. Wer jeden Cent zweimal umdrehen muss, dem kommen die modernen, hochaufgeladene Dieselmotoren gerade recht, denn sie verbinden einen niedrigen Spritkonsum mit einem hohen Maß an Fahrfreude. Die Fahrer wollen schließlich auch zufriedengestellt werden, und das gestaltet sich bei den immer strikteren Vorgaben der Unternehmen zunehmend schwierig.

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