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Fuhrpark-Barometer Flottenmanager bleiben dem Diesel treu

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Skepsis gegenüber der Telematik


Völlig hinterherfahren wollen die Flottenmanage der Zukunft bis dahin aber auch nicht. Immerhin 30 Prozent wollen innerhalb der nächsten drei Jahre E-Autos ausprobieren. Für Hybride (Autos mit Verbrenner und elektrischem Antrieb) und Plug-in-Hybride (mit Steckdosen-Anschluss) können sich nur 23 Prozent erwärmen. Ihre Kollegen in Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden sind da deutlich aufgeschlossener.



Das gilt auch für eine andere Zukunftstechnik: Mittels Telematik lassen sich Daten etwa zur Routenplanung und dem Fahrverhalten in Echtzeit via drahtloser Funkverbindung erfassen. Gewerbliche Flotten können so schnell auf Ausfälle eines anderen Fahrers reagieren und Dienstwagennutzer, die rasant fahren und viel Sprit verbrauchen, gezielt geschult werden. Dass sich mithilfe dieser Technik die Fuhrparkkosten tatsächlich senken lassen, glauben in Deutschland nur 17 Prozent der Befragten. Bei ihren Kollegen im europäischen Ausland sind es 38 Prozent.

Nur knapp ein Viertel der deutschen Fuhrparks setzt Telematik bisher ein. „Hier gibt es größere Vorbehalte gegenüber dem Sammeln und Nutzen von Fahrdaten. Und da hierzulande viele privat genutzte Dienstwagen unterwegs sind, müssten deren Nutzer und die Betriebsräte aktiv zustimmen“, erklärt Christian Schüßler.



Die größte Kluft zwischen deutschen Fuhrparkmanagern und ihren europäischen Kollegen tut sich beim Thema autonomes Fahren auf. In keinem anderen Land sind die Flottenchefs gegenüber selbstfahrenden Autos so skeptisch eingestellt. Nur ein kleiner Teil der im Rahmen des CVO Fuhrpark-Barometers Befragten kann sich vorstellen, dass Fahrer die neue Technik akzeptieren. Euphorisch sind dagegen Fuhrparkmanager aus Portugal: Sie glauben fest an Akzeptanz und Sicherheit der Autopiloten.

Wenig Verwendung sehen hierzulande die Flottenchefs auch für mobile Applikationen. Schüßler: „Das Interesse an mobilen Applikationen nimmt zu, allerdings unterscheidet sich der Anwendungsfall deutlich zwischen Fahrer und Fuhrparkmanager." Der Fahrer verlange nach Anwendungen, die seine Mobilität sichern, der Fuhrparkmanager hingegen wünsche sich Kontrolle, Transparenz, aussagekräftige Berichte und die Sicherstellung etwa des Bestell- und Genehmigungsprozesses sowie die Einhaltung der jeweiligen Richtlinien. "Diese Informationen werden unserer Erfahrung nach jedoch nicht über mobile Applikationen generiert", so Schüßler.

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