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Gewinn pro Auto So viel verdienen die Autobauer pro Fahrzeug

Die Krise in Europa ist längst nicht vorüber, einige Hersteller bekommen das noch deutlich zu spüren. Andere machen derweil schon wieder saftige Gewinne. Was die Autobauer an ihren Autos verdienen.

Ford EuropeGewinn pro Fahrzeug*:  - 756 Euro (2012: - 967 Euro) Ford muss in Europa pro verkauftem Neuwagen einen Verlust von 756 Euro „einstecken“. Gegenüber 2012 ist das zwar 210 Euro weniger Verlust, aber das Ford-Gesamtergebnis wird durch Europa belastet. * EBIT-Gewinn =  Gewinn pro Fahrzeug vor Zinsen und Steuern nach den ersten neuen Monaten 2013. Berechnet wurde immer für die reine Automobilsparte Zulieferaktivitäten und anderen Geschäftsfelder, wie Motoräder bei BMW oder Honda, oder das Immobilien-Geschäft von Toyota wurden nicht berücksichtigt. Quelle: CAR Center Automotive Research, Leiter Ferdinand Dudenhöffer Quelle: REUTERS
General Motor Europe (Opel+Vauxhall)Gewinn pro Fahrzeug*:   - 487 Euro (2012: -834) Das Europa-Geschäft von General Motors läuft immer noch schleppend, doch die vielen neuen Opel-Modelle wie etwa der SUV Mokka machen sich bereits im Ergebnis bemerkbar. Quelle: obs
SEATGewinn pro Fahrzeug*:   - 278 Euro (2012: - 364 Euro) Ebit-Marge: - 1,9 Prozent Die Volkswagen-Tochter Seat kämpft mit der Krise in Südeuropa, konnte sich im Vergleich zum Vorjahr aber deutlich verbessern. Der Verlust pro Fahrzeug ging um 86 Euro zurück. Immerhin. Quelle: dpa/dpaweb
Fiat Gewinn pro Fahrzeug*:  -165 Euro (2012: -177 Euro) Fiat ist stark auf Europa fokussiert, daher bleibt das reine Massenautogeschäft, also ohne die Zulieferaktiven und die Premiummarken Ferrari und Maserati, in den roten Zahlen. Der Verlust pro Fahrzeug konnte allerdings trotz Rückgang der Verkäufe weiter reduziert werden. Dudenhöffer: „Fiat hat noch eine schwere Zeit vor sich, aber die Fiat-Gruppe wurde durch die Chrysler-Gewinne stabilisiert werden.“ Quelle: REUTERS
General Motors (Chevrolet, Buick, Dodge...)Gewinn pro Fahrzeug*: 449 Euro (2012: 635 Euro) Ebit-Marge: 3,8 Prozent Quelle: obs
Volkswagen PkwGewinn pro Fahrzeug: 605 Euro (2012: 751 Euro) Preis pro Fahrzeug: 21.215 Euro VW hat zwar deutlich werthaltiger Fahrzeuge als Hyundai, aber Hyundai macht mehr als den doppelten Gewinn pro Fahrzeug. Dudenhöffer: "Durch ihre gute Kostenbedingen und hohe Profitabilität sind Toyota und Hyundai langfristig sehr wachstumsstark. Beide können Wachstum im Massengeschäft deutlich besser aus Gewinnen finanzieren als VW-Pkw." Quelle: dpa
HondaGewinn pro Fahrzeug*:   669 Euro (2012: 319 Euro) Eine große Gewinnsteigerung zeigt sich auch bei der Autosparte von Honda. Dudenhöffer: „Die wichtigen Japaner haben damit die Krise klar überwunden und sind deutlich in ihrer Ertragskraft gestärkt.“ Quelle: AP
SkodaGewinn pro Fahrzeug: 708 Euro (2012: 758 Euro)Preis pro Fahrzeug: 14.055 Euro Ebit-Marge: 5 Prozent Quelle: REUTERS
KiaGewinn pro Fahrzeug*:   839 EuroPreis pro Fahrzeug: 11.898 Euro Ebit-Marge: 7,1 Prozent  Dudenhöffer: „Der Konzern Hyundai-Kia muss aufgrund seiner Gewinnträchtigkeit äußerst ernst genommen werden. Hyundai-Kia ist klar ein Unternehmen, das um die  Weltmarktführerschaft kämpft, auch wenn es bei den verkauften Fahrzeugen doch deutlich hinter Toyota, GM und dem VW-Konzern liegt.“ Quelle: AP
NissanGewinn pro Fahrzeug*:  919 Euro (2012: 890 Euro) Preis pro Fahrzeug: 16.933 Euro Ebit-Marge: 5,4 Prozent Für einen Massenhersteller sind die Japaner profitabel unterwegs. Quelle: REUTERS
FordGewinn pro Fahrzeug*:  961 Euro (2012: 824 Euro) Der Gewinn pro Fahrzeug ist um 127 Euro gestiegen, trotz des schweißigen und verlustreichen Europa-Geschäfts. Dudenhöffer: "Falls Ford seine Restrukturierung in Europa erfolgreich fortsetzen kann, sind die Aussichten gut, dass Ford auch im nächsten Jahr seinen Gewinn pro verkauftem Neuwagen steigern kann. Zusätzlich steigert Ford deutlich seine Verkäufe in China." Quelle: REUTERS
ChryslerGewinn pro Fahrzeug*:   972 Euro (2012: 1579 Euro) Ebit-Marge: 4,6 Prozent Der Gewinn ist gegenüber Vorjahr deutlich gefallen, aber absolut immer noch sehr hoch. Dudenhöffer: „Bei Chrysler spielt der gute US-Markt eine wichtige Rolle und die Tatsache, dass Chrysler mit seinen SUV und Pick-ups Fahrzeuge mit hohen Preisen absetzt.“ Quelle: REUTERS
HyundaiGewinn pro Fahrzeug*:   1.255 Euro (2012: 1347 Euro) Gegenüber dem Vorjahr ist der Gewinn pro Fahrzeug bei Hyundai leicht gefallen, wie Dennoch hat Hyundai die beste Gewinn-Marge bei den betrachteten Massenherstellern von 9,6 Prozent. Hyundai spürt also auch die gestiegenen Kosten in Korea, die durch höhere Löhne als Folge von Streiks durchgesetzt wurden. Dudenhöffer: „Es gibt keinen Massenhersteller, der in Bezug auf Kosten Hyundai das Wasser reichen könnte.“ Quelle: REUTERS
ToyotaGewinn pro Fahrzeug*:  1.587 Euro (2012: 707 Euro) Im Schnitt hat Toyota 17.887 Euro pro verkauftem Neuwagen an Umsatz erzielt und damit eine Gewinn-Marge von 8,9 Prozent erreicht. Dudenhöffer: "Nach den Rückruf-Debakeln und dem Einbruch des japanischen Markts nach dem Fukushima-Unglück ist Toyota zu seiner alten Stärke zurückgekehrt. "Geholfen hat auch die Yen-Abwertung, die bei gleichen Auslandspreisen die Gewinne hat sprudeln lassen. Quelle: REUTERS
Ferrari-MaseratiGewinn pro Fahrzeug*:  24.352 EuroEbit-Marge: 12,5 Prozent Insgesamt den größten Gewinn pro Fahrzeug macht Ferrari-Maserati mit 24.352 Euro, aber der Preis zu dem diese Fahrzeuge im Durchschnitt verkauft wurden betrug eben auch 194.427 Euro. Quelle: REUTERS
PorscheGewinn pro Fahrzeug*:  16.461Ebit-Marge: 18,2 Prozent Vergleichsweise preisgünstig ist dazu der Durchschnitts-Porsche, der mit 90.600 Euro von Porsche verkauft wurde. Übrigens zu über 6.000 Euro weniger als im letzten Jahr. Mit dem Porsche Macan, der technisch mit dem Audi Q5 verwandt ist, wird der Durchschnittspreis der Porsche Neuwagen auch im nächsten Jahr weiter sinken. Dudenhöffer: „Spannend bleibt, ob Porsche dann seine hohe EBIT-Marge von 18,5% aufrechterhalten kann. Quelle: dpa
BMW-AutoGewinn pro Fahrzeug*:  3403 EuroPreis pro Fahrzeug: 35.727 Euro Ebit-Marge: 9,5 Prozent Quelle: dpa
AudiGewinn pro Fahrzeug*:  3169 EuroPreis pro Fahrzeug: 31.100 Euro Ebit-Marge: 10,1 Prozent Quelle: dpa
Mercedes-SmartGewinn pro Fahrzeug*:  2365 EuroPreis pro Fahrzeug: 41.116 Euro Ebit-Marge: 5,8 Prozent Bei Mercedes-Smart hat der Jahresanfang, also das erste Quartal, das Ergebnis „verhagelt“, aber seit dem zweiten Quartal hat die Marke deutlich Fahrt  aufgenommen. Quelle: REUTERS
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