Günstigere Modelle Jaguar will BMW und Daimler Konkurrenz machen

Der britische Luxuswagenhersteller Jaguar will seiner Konzernschwester Land Rover nacheifern: Billig-Jaguars sollen ab 2015 Daimler und BMW das Wasser abgraben.

Jaguar will mit einem günstigeren Modell den deutschen Autobauern BMW und Daimler direkt Konkurrenz machen. Quelle: obs

Jaguar will Insiderinformationen zufolge künftig mit günstigeren Modellen punkten und damit den deutschen Autobauern BMW und Daimler direkt Konkurrenz machen. Der britische Luxuswagenhersteller wolle damit das Erfolgsrezept seiner Konzernschwester Land Rover nachahmen. Die neuen Modelle umfassten eine Kompaktlimousine und einen Geländewagen und sollten im zweiten Halbjahr 2015 auf den Markt kommen. Die Pläne sollten auf der Frankfurter Branchenschau IAA im September vorgestellt werden, hieß es.

Die Highlights der IAA 2013
Porsche Spyder 918Der 918 Spyder tritt die Nachfolge des Carrera GT an und soll dessen Fahrleistung nochmals deutlich übertreffen. Binnen 3,9 Sekunden beschleunigt er von 0 auf 100 km/h. Die Karosserie besteht aus kohlefaserverstärktem Kunststoff und bringt rund 1.700 kg auf die Waage - kein schlechter Wert für einen Hybrid. Im Idealfall schafft der Spyder aber nur schlappe 25 Kilometer rein elektrisch, dafür sorgt eine Lithium-Ionen Batterie. Hauptantriebsquelle ist der 4,6-Liter-Achtzylindermotor mit über 580 PS Leistung, der direkt aus dem Triebwerk des RS Spyder abgeleitet wurde und deshalb Drehzahlen bis zu 9.000/min erlaubt. Mehr Details zum Spyder finden Sie in dieser Bildergalerie. Quelle: Porsche
BMW i3 Endlich präsentiert BMW die Produktionsversion des Elektro-Carbon-Flitzers (auf dem Foto ist noch die Studie des BMW i3 Coupé zu sehen). Die Reichweite soll bei 160 km liegen. Der Preis liegt bei 38.000 Euro. Foto: Steffen Jahn/BMW Quelle: dpa
Kia SoulKia wird seinen äußerlich überarbeiteten Soul auf der Messe zeigen. Nach leichten Veränderungen an Heck- und Frontansicht ist das Crossover-Modell noch markanter geworden. Sie betonen die Breite des Fahrzeugs und lassen es standfester wirken.  Kia hat die Front um 15 Millimeter leicht gestreckt, der vordere Lufteinsatz ist breiter, die Nebelscheinwerfer größer und insgesamt wirkt die Frontansicht bulliger. Am Heck zieht sich der schwarze Einsatz am Stoßfänger fast über die ganze Heckbreite und die Nebelscheinwerfer wurden je ganz außen platziert. Quelle: Kia
Mercedes GLADaimler enthüllt auf der IAA den Kompakt-SUV GLA. Mit 4,42 Meter Länge ist der "Wanderer zwischen den automobilen Welten" wie Mercedes sein neues Modell nennt, in etwa so lang wie die Konkurrenzmodelle BMW X1 und Audi Q3. Beim Allradantrieb kann der Fahrer je nach Bedarf zwischen Vorder- und Hinterachsenantrieb wählen. Der GLA ist für leichte Offroad-Strecken geeignet. Zu Beginn wird er als Benziner und Diesel in je zwei Ausführungen mit 136 bis 211 PS angeboten. Die ersten Modelle sollen 2014 beim Händler stehen.
Citroen Grand C4 PicassoMitte Oktober kommt die neue Version des Großraums-Vans der Franzosen auf den deutschen Markt. Fünf Personen haben darin Platz, optional können in der dritten Reihe weiter Sitzplätze eingefügt werden. Der neue C4 Picasso kommt zunächst in zwei Benziner- und zwei Dieselvarianten auf den Markt. Leistung: 92 bis 156 PS. Der Van ist ab 22.390 Euro zu haben. Quelle: Citroën
Mercedes-Benz S 63 AMG100 Kilogramm weniger als seine Vorgänger bringt der Mercedes-Benz S 63 AMG auf die Waage. Das leichte Gewicht kommt unter anderem durch die aus Aluminium bestehende Außenhaut, Leichtmetall-Rädern in Schmiedetechnologie, sowie einer leichten Lithium-Ionen-Batterie zustande.  Kombiniert mit einem effizienten Antrieb aus AMG-5,5-Liter-V8-Biturbomotor mit einer  Leistung von 585 PS und 900 Newtonmetern Drehmoment sorgt der Leichtbau für ein geschmeidiges Fahrvergnügen. Quelle: Daimler
Peugeot RCZDer 2007 erstmals auf der IAA vorgestellte RCZ war vergangenes Jahr das am meisten zugelassene Modell von Peugeot in Deutschland. Nachdem diesen Februar der 50.000. RCZ vom Band gelaufen ist, hat Peugeot dem Modell ein Facelift verpasst, das auf der IAA präsentiert werden soll.  Die überarbeitete Front verleiht der gesamten Karosserie fließendere und kompaktere Formen. Peugeot wird auf der IAA auch ein neues Modell der RCZ-Familie vorstellen… Quelle: Peugeot
BMW X5Die neue Generation des X5 soll abspecken. Rund 150 Kilogramm soll der Bayer unter anderem dank Fahrwerkskomponenten aus dem BMW 5er verlieren. Dafür soll die Optik maskuliner werden und der Verbrauch niedriger, sogar ein Plug-In-Hybrid ist in Planung. Der große Bruder des X3 soll zudem wohl deutlich länger werden als das Vorgängermodell. Über die technischen Spezifikationen ist noch nicht viel bekannt. Top-Motor soll allerdings der 4,4-Liter-V8-Benziner bleiben. Quelle: BMW
Peugeot RCZ RDas leistungsstärkste Serienmodell in der Geschichte Peugeots feiert auf der kommenden IAA seine Weltpremiere. Dafür sorgen seine 270 PS, das Modell schafft es von null auf 100 Stundekilometern in weniger als sechs Sekunden. All diese Leistung schafft das Modell bei einem Hubraum von 1,6 Litern und CO2-Emmissionenvon nur  145 Gramm pro Kilometer. Quelle: Peugeot
Seat Leon STEinen sportlichen Kombi: Das möchte Seat mit seinem Leon ST auf der IAA vorstellen. Das dritte Mitglied der Leon-Familie soll die Sportlichkeit seiner Geschwister mit hohem Nutzwert verbinden. Der Kofferraum ist 587 Liter groß, bei umgeklappter Rückbank sogar bis zu 1470 Liter. Die TDI- und TSI-Motoren mit einem Hubraum von 1,2 bis zwei Liter erbringen eine Leistung von 86 bis 184 PS. Quelle: Seat
Mazda 3Mazda stellt seinen Mazda 3 auf der IAA vor und schickt einen Monat vor der Messe acht Fahrzeuge von der Firmenzentrale im japanischen Hiroshima über 15.000 Kilometer nach Deutschland. Die Tour können Interessierte im Internet verfolgen. Die neue Auflage des am meisten verkauften Modells der Unternehmensgeschichte  ist 20 Millimeter flacher und 40 Millimeter breiter geworden. Dadurch macht das Fahrzeug einen breiteren, standfesteren Eindruck. Die drei zur Auswahl stehenden Benzinmotoren erreichen eine Leistung von bis zu 165 PS. Quelle: Mazda
Skoda Ocatvia RSSkoda stellt auf der IAA sein bisher schnellstes Serienmodell vor. Der Octavia RS erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 248 Stundenkilometern . Das Modell ist wahlweise mit einem Zweiliter-Benziner mit 220 PS oder einem Zweiliter-Dieselmotor mit 184 PS erhältlich. Mit dem 2,0-TSI-Benziner beschleunigt der Octavia RS in 6,8 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer. Quelle: Skoda
Skoda Rapid SpacebackJüngere Käufer will Skoda mit seinem Rapid Spaceback ansprechen. Das Kompaktmnodell mit Kurzheck-Form wirkt sportlicher und gestreckte als konventionelle Kurzheck-Modelle und dadurch fast Coupé-artig. So will sich Skoada von seinen Konkurrenten abheben. Die vier Benziner und zwei Dieselmotoren liefern bis zu 122 PS Leistung. Quelle: Skoda
Porsche 911 JubiläumsmodellAnlässlich des 50. Geburtstags des 911 feiert Porsche auf der IAA mit einem exklusiven Sondermodell. Die Jubiläumsausgabe des 911 Carrera S kommt als Coupé mit Sechszylinder-Boxermotor im Heck und Hinterradantrieb daher - ganz wie die Ur-Ausgabe. Ein markantes breites Heck zeichnet das Sondermodell aus, das auf 1963 Exemplare limitiert ist. Quelle: Porsche
Porsche MacanOptisch soll sich der Neue aus dem schwäbischen Sportwagenstall am großen Bruder Cayenne orientieren, die Karosserie wird allerdings deutlich mehr Richtung Coupé gehen. Den Großteil der Technik wird sich der "Tiger" aus Zuffenhausen - der Name leitet sich vom indonesischen Wort für die gestreifte Raubkatze ab - mit dem Konzerngeschwister Audi Q 5 teilen. Die Einstiegsmotorisierung wird voraussichtlich ein 2,0-Liter-Turbo werden - das vermuten Branchenkenner. Einstiegspreis für den Viertürer mit einer Länge von 4,50 Metern sind wahrscheinlich 45.000 Euro. Als fünfte Porsche Modellreihe ist der Macan zentraler Bestandteil der Strategie 2018, mit der der Sportwagenhersteller sein Modell-Portfolio weiter ausbauen möchte. Die ersten Serienfahrzeuge laufen Ende 2013 im Werk Leipzig vom Band. Bei ersten Erprobungsfahrten hat das Auto offenbar das Management bereits überzeugt . So sehr, dass Porsche die Produktion des Kompakt-SUV Macan um zwei Drittel erhöhen will. Quelle: Porsche
BMW 4erSchon bei der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit im Januar 2013 wurde am ersten Pressetag der BMW 4er Concept Coupé präsentiert. Auf der IAA wird der 4er dann als Serienversion zu sehen sein. Quelle: dpa
Mercedes GLAEine Studie zeigt, wie der GLA aussehen soll. Voraussichtlich soll er seine Premiere auf der IAA feiern, ab Dezember 2013 soll er bestellbar sein, in den Handel kommt er ab Anfang 2014. Von der Optik erinnert der Kompakt-SUV an eine hochbeinigere A- oder B-Klasse. Die Ausrüstung mit einer Dachreling wie hier im Bild soll optional sein. Die Top-Version soll als 360 PS starker Turbo-Benziner daherkommen. Quelle: Daimler
Opel Insignia Facelift5 Jahre nach der Einführung des Opel-Topmodels wird dem Insignia ein gründliches Facelift gegönnt. Das Cockpit wird übersichtlicher und intuitiver sein, auch ein Touchpad und Sprachsteuerung soll es geben. Die Antriebspalette soll durch zwei neue Turbodiesel und Turbobenziner ergänzt werden. Bei den Benzinern feiert der Zweiliter-Turbo mit 250 PS seine Premiere. Beim Äußeren hat sich nicht sonderlich viel getan. Seit Ende Juni ist der neue Insignia bestellbar, er startet bei 24.325 Euro und ist laut Opel damit um rund 2000 Euro günstiger als der Vorgänger. Quelle: General Motors
Mazda 3Der Kompakte kommt in überarbeitetem Design zurück, das der Hersteller "KODO – Soul of Motion" nennt. Schon der CX-5 und der Mazda 6 waren durch dieses Design geprägt, das sich durch eine weit nach hinten versetzten, kompakt wirkenden Fahrerkabine auszeichnet. Acht Fahrzeuge des in Japan produzierten Pkw werden sich laut Mazda Ende Juli von der Firmenzentrale in Hiroshima auf den Weg Richtung Frankfurt machen. Nach über 15.000 Kilometern sollen sie dort am 7. September zur Messepremiere des Mazda 3 auf der IAA ankommen. Quelle: Mazda
Peugeot 308Neue Konkurrenz im Golf-Segment kommt von Peugeot. Der neue 308 wird dank der neuen modularen Plattform EMP2 um 140 Kilo leichter als sein Vorgänger. "Der neue Peugeot 308 wartet mit einem puristischen, technologisch geprägten Außendesign auf, was den Eindruck von Robustheit und Qualität vermittelt", verspricht Chefdesigner Gilles Vidal. Im Herbst 2013 wird der neue 308 auf dem europäischen Markt eingeführt. Quelle: Peugeot

Auch Daimler will noch am Dienstag nachlegen und seine künftige Vertriebs- und Markenstrategie vorstellen. Dann wird sich zeigen, wer das erfolgversprechendere Konzept in der Hand hält. Der Autobauer legt an diesem Mittwoch (24.7.) seine endgültigen Zahlen für das zweite Quartal 2013 vor. Interessant dürfte dabei allerdings eher der Blick auf die Feinheiten sein, denn das operative Ergebnis und den Umsatz hatte der Dax-Konzern für die einzelnen Bereiche schon eineinhalb Wochen zuvor mitgeteilt. Damals hatten die Stuttgarter viele Branchenkenner überrascht - die Werte waren nämlich besser als gedacht.

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„Der Markt erwartet jetzt sicher ein bisschen mehr“, sagte Analyst Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler. Nach den vorläufigen Zahlen hat den Stuttgartern vor allem der endgültige Verkauf der Anteile am Luft- und Raumfahrtkonzern EADS im zweiten Quartal ein besseres Ergebnis beschert. Demnach standen vor Zinsen und Steuern 5,2 Milliarden Euro in den Büchern. Der EADS-Verkauf trug dazu 3,2 Milliarden Euro bei.

Im Vorjahreszeitraum hatte das operative Ergebnis bei rund 2,3 Milliarden Euro gelegen. Ohne EADS wären es aktuell demnach lediglich gut 2,1 Milliarden Euro gewesen. Der Umsatz wuchs leicht auf 29,7 Milliarden Euro, nach 28,9 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Offen ist derzeit noch, welchen Gewinn Daimler unter dem Strich eingefahren hat.

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