Hyundai Harter Wettbewerb lässt Autobauer schwächeln

Hyundai hat wegen des hohen Wettbewerbsdrucks in der Autoindustrie im vergangenen Jahr weniger verdient. Der fünftgrößte Autobauer der Welt rechnet weiterhin mit einem schwierigen Geschäft.

Der Showroom des südkoreanischen Autobauers Hyundai in Seoul. Quelle: AP

Der südkoreanische Auto-Hersteller Hyundai bekommt die Schwäche in Schwellenländern sowie Rabattaktionen in den USA zu spüren und stellt sich auf weiter schwierige Geschäfte ein. Der Gewinn fiel das achte Quartal in Folge und lag zum Jahresende noch bei umgerechnet 1,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Im Gesamtjahr 2015 verdiente Hyundai mit 4,9 Milliarden Euro sogar so wenig wie seit fünf Jahren nicht.

Der Wettbewerb auf dem globalen Markt habe sich verstärkt, hieß es zur Begründung. Auch habe sich der Wertverlust der Währungen in den aufstrebenden Märkten negativ bemerkbar gemacht.

Die ersten Vorboten des kommenden Frühjahrs
Ford Focus Sport - Rot-schwarze Kombination Quelle: Presse
Das neue Golf GTI Cabrio kann ab sofort bestellt werdenKäufer müssen nach Angaben von Volkswagen für die Frischluftversion mindestens 37.075 Euro zahlen. Dafür bekommen sie ein sportliches Cabrio, dessen Zwei-Liter-Turbobenziner mit 162 kW/220 PS das gleiche Leistungsniveau hat wie das klassische GTI-Modell. Neu im Programm ist eine Verdeckfarbe: Ab sofort ist der Bezug neben „Schwarz” und „Tiefblau” auch in „Granat Rot” erhältlich. Quelle: Presse
Hyundai Santa Fe: Mehr Sicherheit im Mittelklasse-SUVNach gut drei Jahren Bauzeit liftet Hyundai sein SUV-Flaggschiff Santa Fe. Während sich optisch wenig tut, gibt es Neues auf der Assistenten-Liste. Zu Preisen ab 30.790 Euro steht der überarbeitete Hyundai Santa Fe beim Händler. Neben leichten optischen Modifikationen innen wie außen, bietet das Mittelklasse-SUV vor allem mehr Technik. Neu auf der Optionsliste finden sich etwa Notbremsassistent und Querverkehrswarner. Darüber hinaus ist der Innenraum unter anderem durch eine weiter verschiebbare Rückbank variabler geworden. Die Motorenpalette wurde auf Sparsamkeit getrimmt, die beiden Vierzylinderdiesel (110 kW/150 PS und 147 kW/200 PS) sind nun serienmäßig mit Start-Stopp-Automatik kombiniert. Das Basismodell wird weiterhin von einem 138 kW/188 PS starken 2,4-Liter-Benziner angetrieben und verzichtet auf Allradantrieb. Quelle: Presse
Toyota macht den Verso noch sichererDer Verso wird ab dem kommenden März serienmäßig mit dem Toyota Safety Sense System ausgestattet. Mit an Bord ist dann unter anderem ein Pre-Collision System, das Hindernisse vor dem Fahrzeug erkennt und den Fahrer sowohl optisch als auch akustisch auffordert zu bremsen. Reagiert der Fahrer nicht schnell, leitet das System automatisch eine Bremsung ein. Ein zusätzlicher Spurhalteassistent erkennt Fahrbahnmarkierungen und hilft dabei, unbeabsichtigte Fahrspurwechsel zu vermeiden. Ein Fernlichtassistent optimiert die Sicht bei Dunkelheit. Quelle: Presse
Als einer von wenigen Herstellern bietet Land Rover seinen Kompakt-SUV Evoque künftig auch als Cabrio anDas elektrische Stoffverdeck faltet sich binnen 18 Sekunden zusammen. Das funktioniert dem Hersteller zufolge bis etwa 50 km/h auch während der Fahrt und hat keinen Einfluss auf den Kofferraum, der ein Volumen von 251 Litern bietet. Der offene Wagen soll im April in den Handel kommen, die Preise liegen etwa 4.000 Euro über dem geschlossenen Modell und beginnen bei 51.200 Euro ... Quelle: Presse
Range Rover Evoque CabrioBesonders stolz sind die Briten auf die steife Karosserie und die robuste Konstruktion des Cabrios, das im Gelände die gleichen Eigenschaften biete wie der geschlossene Evoque - Allradantrieb und Offroad-Programme inklusive. Mit Blick auf die gehobene Positionierung hat Land Rover das Modellangebot gegenüber dem geschlossenen Evoque allerdings ein wenig ausgedünnt. Es gibt das Cabrio deshalb nur in der höchsten Ausstattungsvariante und mit den stärksten Motoren - einem 2,0-Liter-Diesel mit 180 PS oder einem Benziner, der aus 2,4 Litern Hubraum 240 PS schöpft. Quelle: Presse
Mehr Sicherheit bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen. Das verspricht Jaguar durch den Allradantrieb.Jaguar stattet die Sportlimousine XE jetzt auch mit einem Allradantrieb aus. Das sogenannte „Torque-on-demand”-Prinzip leitet dabei die Kraft nur dann in Richtung Vorderachse, wenn es die Verhältnisse erfordern. Die Zeitspanne für den Wechsel von Heck- zu Allradantrieb erfolgt laut Hersteller in 165 Millisekunden. Auf trockener Fahrbahn sind 100 Prozent des Drehmoments auf der Hinterachse. Den Preis für den mit einem 180 PS starken Turbodiesel ausgestatteten Wagen gibt Jaguar mit 41.900 Euro an. Quelle: Presse

Für das laufende Jahr zeigte sich der Konzern ebenfalls skeptisch: "Wir gehen davon aus, dass die Unsicherheit am weltweiten Automarkt anhält", erklärten die Südkoreaner. Hyundai Motor meldete für das vorige Jahr insgesamt 4,963 Millionen verkaufte Fahrzeuge. Zusammen mit der Schwester Kia Motors ist Hyundai der fünftgrößte Autobauer der Welt.

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