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Erster E-Porsche Porsche-Finanzchef: „Zweistellige Marge mit Taycan“

Exklusiv
Porsche Taycan Quelle: Porsche

Wenn Porsche Ende des Jahres die ersten Modelle seines E-Sportwagens Taycan ausliefert, will der Autobauer damit sofort Geld verdienen. Finanzchef Meschke plant „zweistellige Margen“ mit dem Taycan.

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Porsche will mit seinem elektrischen Taycan von Anfang an Geld verdienen. „Der elektrische Taycan muss von Anfang an profitabel sein. Wir planen zweistellige Margen“, sagte der Porsche-Finanzchef und stellvertretende Vorstandsvorsitzende Lutz Meschke der WirtschaftsWoche. Porsche strebt im Unternehmen eine Umsatzrendite von 15 Prozent an.

Die Rendite von Elektroautos ist niedriger, weil die Kosten höher sind. Viele Hersteller verdienen noch kein Geld mit ihnen. Der Taycan habe rund 10.000 Euro höhere Kosten als ein vergleichbarer Verbrenner, so Meschke. „Wir können und wollen die Mehrkosten aber nicht komplett an unsere Kunden weitergeben“, sagte der Finanzchef.

Bislang können Kunden den Taycan nur vorbestellen. Knapp 30.000 Interessenten haben das bereits getan und dabei 2500 Euro angezahlt. „Unter den Interessenten sind 50 Prozent neue Kunden, die nie zuvor einen Porsche besessen haben“, sagte Meschke. Dies hätten Kundenbefragungen ergeben.

Die bislang verfügbaren Topmodelle des Taycan gibt es ab 150.000 Euro. Die ersten Fahrzeuge werden Ende diesen Jahres in den USA ausgeliefert. Porsche hat aktuell eine Produktionskapazität von 20.000 Autos pro Jahr, aber Luft nach oben, wie es hieß.

So sieht Porsches Elektro-Sportwagen aus
Porsche Taycan Quelle: Porsche
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