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Kommt der Kahlschlag? Die Kürzungspläne der deutschen Autoindustrie

Corona verschärfte vor allem in kleineren Firmen in der Autobranche die Probleme des Strukturwandels zu einer existenziellen Krise. Aber auch die Großen müssen sparen. Von der „Schlüsselindustrie“ ist häufig die Rede, wenn es um die deutsche Autobranche geht. Mehr als 800.000 Beschäftigte arbeiten hier, direkt und indirekt hängen geschätzt zwei Millionen Menschen von Wohl und Wehe des wichtigen Wirtschaftszweigs ab. Zu dem ohnehin schwierigen Umbruch von der alten Verbrenner-Welt in die neue Zeit der Alternativantriebe und Vernetzung kommt jetzt die tiefe Absatzkrise wegen der Pandemie, bei der noch kein Ende absehbar ist.

Volkswagen, VW Quelle: dpa
Daimler Quelle: dpa
BMW Quelle: AP
Audi Quelle: REUTERS
Opel Quelle: REUTERS
MAN Quelle: dpa
BoschBei dem Technologiekonzern und Autozulieferer greifen verschiedenste Sparmaßnahmen. Bosch hatte schon vor der Coronakrise angesichts der Transformation zu Elektromotoren angekündigt, Tausende Stellen an zahlreichen Standorten abbauen zu wollen. Inzwischen ist klar, dass die Werke in Bremen und Bietigheim ganz geschlossen werden. Anderswo sind Tausende Mitarbeiter in Kurzarbeit. Zudem wurde die wöchentliche Arbeitszeit von 35.000 Mitarbeitern in Entwicklung, Forschung, Vertrieb und Verwaltung an verschiedenen Standorten verringert. Es gibt entsprechende Gehaltskürzungen. Für Tarifbeschäftigte aus diesen Bereichen mit einer Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden verkürzt sich die Wochenarbeitszeit um zehn Prozent. Quelle: dpa
Continental Quelle: dpa
ZF Quelle: dpa
Schaeffler Quelle: dpa
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