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Mercedes EQV Daimler präsentiert Elektro-Van

Der EQV soll 150 kW Leistung besitzen und eine Reichweite von 400 km. Quelle: dpa

Daimler präsentiert einen Elektro-Van, der ab Anfang 2020 ausgeliefert werden soll. Es ist der zweite E-Wagen aus der neu geschaffenen EQ-Reihe.

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Daimler setzt mit dem zweiten Auto aus seiner Elektro-Baureihe EQ auf das Van-Segment. Der Mercedes-Benz EQV, den der Autobauer am Dienstag in Sindelfingen bei Stuttgart präsentierte, ist die Batterie-Variante der V-Klasse, einer Art Minibus mit bis zu acht Plätzen. Ausgeliefert werden soll er von Anfang 2020 an, wie Daimlers Van-Chef Marcus Breitschwerdt ankündigte. Eigentlich hat die Sparte mit den Transportern Vito und Sprinter schon zwei komplett elektrisch betriebene Fahrzeuge im Programm. Die beiden sind aber nicht Teil der eigens neu geschaffenen EQ-Reihe. Das erste Auto daraus, der EQC, kommt aus dem SUV-Segment.

Die Van-Sparte des Stuttgarter Autobauers hatte zuletzt herbe Verluste verzeichnet, eine Initiative namens „Boost“ soll nun die Wende bringen - mit Kostensenkungen und höherer Effizienz, aber auch mit dem Abbau von Stellen. Vor allem sollen Aufgaben gebündelt, hierarchische Strukturen abgebaut und frei werdende Stellen nicht wiederbesetzt werden. „Wir werden niemanden entlassen“, sagte Breitschwerdt. Aktuell arbeiten gut 26.000 Menschen in der Sparte.

Das kann die elektrische V-Klasse
Die V-Klasse von Mercedes kommt auch mit E-Motor - als EQV Quelle: Daimler
Die Serienversion des EQV läuft zusammen mit den normalen V-Klasse-Modellen im spanischen Vitoria vom Band Quelle: Daimler
Statt 100 kWh wie in der Studie verfügt der EQV nun über einen Energieinhalt von 90 kWh Quelle: Daimler
Der EQV-Fahrer kann mit einer einzigen Karte oder sogar direkt über sein Smartphone die Ladesäule freischalten Quelle: Daimler
Mercedes EQV 2020: Natürlich ist die elektrische V-Klasse mit dem modernsten Konnektivitäts- und Infotainmentsystem ausgestattet Quelle: Daimler
Erneut platzierten die Entwickler des Mercedes EQV einen 150 kW/204 PS starken Elektromotor unter der Haube Quelle: Daimler

An Spekulationen über ein schnelles Aus für die X-Klasse, eines erst 2017 eingeführten Pick-ups, wollte sich der Van-Chef nicht beteiligen. Daimler hatte kürzlich im Zusammenhang mit den schlechten Halbjahresergebnissen eine „Überprüfung und Priorisierung des Produktportfolios“ bei den Vans angekündigt. „Alles, was ich dazu im Moment sagen kann, ist, dass die X-Klasse ein integraler Bestandteil unseres aktuellen Produkt-Portfolios ist“, betonte Breitschwerdt. Es treffe aber zu, dass das Modell die wirtschaftlichen Erwartungen nicht erfüllt habe. „Das ist so“, sagte Breitschwerdt. „Wir verkaufen weniger, als wir erhofft hatten.“

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