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Model-3-Produktion Teslas Aktie zeigt die Skepsis an Musks Erfolg

Teslas Aktie zeigt die Skepsis an Musks Erfolg Quelle: imago images

Ein gereizter Tesla-Chef hat die Arbeiter über die Ziellinie von 5000 Model 3 pro Woche gebracht. Schon träumte Elon Musk von der 6000er-Marke und davon, alle Skeptiker abzustrafen. Bislang gelingt das aber nicht.

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Es hätte Teslas Woche werden können. Am Sonntag wurde das Ziel, 5000 Model 3 pro Woche zu produzieren, erreicht. Elon Musk twitterte Herzchen und gratulierte seinen Mitarbeitern per E-Mail: „Wir haben es geschafft. Was für ein unglaublicher Job eines wunderbaren Teams. Ich könnte nicht stolzer sein, als mit euch zu arbeiten. Es ist eine Ehre.“

Das Erreichen des Produktionsziels war für Musk auch durchaus ein Grund zu feiern - sein bislang größter Triumph mit dem E-Auto-Pionier. Aber die Kursentwicklung der Tesla-Aktie steht derzeit eher für Skepsis als Partystimmung. Tesla-Papiere büßten am Dienstag an der Nasdaq sogar fast sieben Prozent ein und knüpften so an ihren Kursrutsch vom Vortag an. Mit dem Erreichen seines Produktionsziels von 5000 Model-3-Fahrzeugen in einer Woche seien die Zweifel am Erfolgsmodell nicht zerstreut worden, sagte ein Händler. Analysten warnten, es gebe weiterhin viele Fragen.

Börsianer verwiesen hier als neue Belastung auf einen Medienbericht, wonach mit Doug Field ein wichtiger Ingenieur das Unternehmen verlasse. Der bisherige Chef der Fahrzeugentwicklung gilt als eine der Schlüsselfiguren der Erfolge von Tesla. Der Manager war 2013 von Apple zu Tesla gekommen und hatte sich im Mai zunächst eine Auszeit genommen.

Nun wird er nicht an seinen Arbeitsplatz in Fremont zurückkehren. Ein harter Schlag für den Elektropionier: Field galt als einer der Köpfe hinter der Konstruktion des Model 3, die im Vergleich zu früheren Fahrzeugen deutlich vereinfacht wurde. Das sollte auch die Produktion erleichtern, nachdem Tesla bei seinen vergangenen Modellen die Zeitpläne nicht halten konnte. Im vergangenen Jahr hatte Tesla-Chef Musk Field sogar die Aufsicht über die Produktion übergeben. Als der seine Auszeit ankündigte, übernahm Musk dann aber im April selbst. Zu diesem Zeitpunkt steckte Tesla schon in massiven Schwierigkeiten, die Produktion des Model 3 hochzufahren. Die eigentlich für Ende 2017 angepeilte Zielsetzung, 5000 Fahrzeugen pro Woche zu produzieren, wurde erst Ende Juni erreicht. Als ein zentraler Grund dafür gilt, dass Musk zu ambitioniert auf die Automatisierung der Produktion setzte - und später wieder mehr Arbeiter an die Montagelinien bringen musste.

Den Druck, der augenscheinlich auf dem Tesla-Chef lastete, gab er wohl auch deutlich an seine Mitarbeiter weiter. Das Arbeitsklima bei Tesla war infolgedessen alles andere als gut: Ein brüllender Chef, Überstunden bis zum Abwinken und als Arbeitsplatz ein riesiges Zelt auf einem Parkplatz. Die Tesla-Angestellten mussten einiges in Kauf nehmen.

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