Nach dem Diesel-Skandal VW hat Verluste in den USA „deutlich reduziert“

VW Eis Quelle: dpa

Laut Markenchef Diess macht VW auf dem Weg zum Comeback am US-Markt große Fortschritte. Bis 2020 sollen wieder Gewinne im laufenden Geschäft eingefahren werden.

Auf dem Weg zum angestrebten Comeback auf dem lange schwierigen US-Markt will VW bis 2020 im laufenden Geschäft wieder Gewinne einfahren. Die Verluste seien 2017 bereits „deutlich reduziert“ worden, sagte Markenchef Herbert Diess auf der ersten großen Automesse des Jahres in Detroit. Details nannte er nicht. Strategisch werde Nordamerika immer wichtiger, einen US-Marktanteil von 5 Prozent strebe Volkswagen an. Zuletzt stieg der VW-Marktanteil in den USA leicht auf knapp zwei Prozent.

Bis 2020 sollen nun 3,3 Milliarden Dollar (2,8 Mrd Euro) nach Nordamerika fließen. Eine zentrale Rolle soll dabei der neue Jetta spielen - seit 1979 weltweit mehr als 17,5 Millionen Mal gebaut und das gefragteste VW-Modell in den USA. Nach dem Jetta stünden dann wieder die SUVs an. Bis 2020 will VW jährlich mindestens zwei neue Modelle auf den Markt bringen.

Im vergangenen Jahr hatte die Marke rund um Jetta, Passat und Tiguan den Absatz in den Vereinigten Staaten um 5,2 Prozent auf 340 000 Autos gesteigert. Im Dezember jedoch sank die Zahl der Auslieferungen um 18,7 Prozent auf rund 30 300 Wagen. Weltweit lieferte die Kernmarke 2017 mehr Autos aus als je zuvor: 6,23 Millionen Stück wurden an die Kunden übergeben - 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

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