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Neue Marke VW plant Billigauto für China und Indien

Volkswagen treibt die Planungen für ein Billigauto für Schwellenländer voran. „Unser Budget-Car könnte 2016 in China auf den Markt kommen“, sagte VW-Manager Hans Demant Zeitungen zufolge auf der Automesse IAA.

Die neuen SUV und Crossover-Modelle
Nissan X-TrailDie Japaner stellen die dritte Generation ihres SUV vor. Nissan hat die Optik geglättet, insgesamt wirkt der SUV nun deutlich runder und gefälliger - in der Designsprache aber auch beliebiger. Ab 2014 ist die neue Variante auf den Markt. Quelle: AP
Mercedes GLA Dieter Zetsche ist mächtig stolz auf den neuen kompakten SUV der Schwaben. Dem auf der A-Klasse basierenden Geländewagen sagt nicht nur der Hersteller eine große Zukunft voraus. Einziges Manko: Mercedes hat sehr lange gewartet ehe der Premiumhersteller auf den SUV-Zug aufgesprungen ist. Mit dem GLA soll nun die Aufholjagd beginnen. Ab Ende November ist er bestellbar, im März 2014 rollt er dann zum Händler. Der GLA ist 13 cm länger als die A-Klasse, 6 Zentimeter höher und rund zwei Zentimeter breiter. Assistenz- und Multimediasysteme stammen aus der A-Klasse. Zum Start gibt es zwei Benziner und zwei Diesel. Der GLA 200 bringt 156 PS mit, der GLA 250 satte 211 PS. Der Normverbrauch bei den Benzinern soll bei 7,1 Liter liegen, bei den Dieselmodellen bei 4,3 Litern. Preis: Ab etwa 30.000 Euro. Quelle: REUTERS
Skoda Yeti FaceliftDie Tschechen zeigen den überarbeiteten Yeti. Ab jetzt ist der Kompakt-SUV in zwei Varianten erhältlich - einer eleganten City-Variante und eine auf "Abenteuer" getrimmten Outdoor-Variante. Während beim urbanen Yeti die sichtbaren Designelemente wie Stoßfänger, Unterfahrschutz, Seitenleisten und Türschweller in Wagenfarbe gehalten sind, erhält die Outdoor-Variante an diesen Stellen schwarz lackierte Kunststoffelemente im Off-Road-Look. Beide Modelle haben eine neugestaltete Front- und Heckpartie. Ende 2013 kommen sie zum Händler. Quelle: REUTERS
BMW X 5 (eDrive)Die Bayern kleckern nicht, sie klotzen: Beim Facelift des X5 gab es keine großen Veränderungen - BMW will bei seinem Erfolgsmodell offenbar kein Risiko eingehen. Weltweit hat sich der X5 bereits 1,3 Millionen mal verkauft. Zu haben ist der neue X5 ab rund 52.000 Euro. Als Studie brachten die Bayern den eDrive mit (Foto). Der Plug-In-Hybrid soll bis zu 30 km rein elektrisch fahren können, bei einer Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h. Quelle: dpa
Dacia DusterDie Renault-Tochter aus Rumänien zeigt das Facelift ihres SUV-Klassikers Duster. Wichtigste Neuerung: Den Duster gibt es jetzt auch als Turbo-Benzin-Direkteinspritzer. Verändert hat sich die Front. Hier setzt Dacia jetzt auf mehr Chrom. Der Preis bleibt derselbe. Der Duster ist ab günstigen 10.490 Euro zu haben. Quelle: dpa
Jaguar CX 17Die Briten zeigen eine Crossover-Studie mit Raubkatzen-Emblem. Gemunkelt wird, dass ab 2016 mit einem Serienmodell zu rechnen ist. Der CX17 steht auf einer Aluminium-Karosse. Chef-Designer Ian Callum (Foto) hat typische Stilelement der Jaguar-Familie verwendet, was an der Frontpartie besonders deutlich zu sehen ist. Quelle: Jaguar
Kia NiroDie Koreaner zeigen eine bullige Crossover-Studie für SUV-begeisterte Städter. Angetrieben wird der Niro von einem Allrad-Hybridsystem. Der Hauptmotor ist ein 1,6-Liter-Turbobenziner, mobilisiert 160 PS und ist mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe kombiniert. Während dieser Verbrennungsmotor die Vorderräder antreibt, wird die Kraft des 45 PS (33 kW) starken Elektromotors an die Hinterräder geleitet, wenn die Fahrbahn- oder Geländeverhältnisse es erfordern. Die vom europäischen Kia-Designteam unter Leitung von Gregory Guillaume, Designchef von Kia Motors Europe, entwickelte Studie orientiert sich stark am Geschmack und an den Ansprüchen europäischer Kunden. Quelle: Kia

Danach sei Indien an der Reihe. VW hat bislang keine Billigmarke im Programm. In der Preisklasse unterhalb von 8000 Euro machen etwa die rumänische Renault-Tochter Dacia oder Suzuki aus Japan das Geschäft.

Ein solches Auto dürfte laut Demant nicht unter der Marke VW laufen. „Es geht um eine neue Marke jenseits unseres bisherigen Kerngeschäfts“, sagte Demant der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Keinesfalls würde ein solches Auto auch in Europa angeboten werden. Schließlich wollen die Wolfsburger ihren Kernmarken VW und Skoda auf dem Heimatkontinent nicht „von unten“ das Wasser abgraben.

In Arbeit
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Der ehemalige Opel-Chef leitet eine Projektgruppe, die Chancen und Risiken eines Einstiegs von Volkswagen in das Segment der Billigautos untersucht. Eine Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen.

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