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Nissan Vorerst kein Nachfolger für gefeuerten Ghosn

Der früheren Verwaltungsratschef von Nissan Carlos Ghosn sitzt in untersuchungshaft. Quelle: REUTERS

Der japanische Autobauer Nissan hat noch keinen Nachfolger für den verhafteten Verwaltungsratschef Carlos Ghosn bestimmt. Eine Sonderkommission soll sich um die Verbesserung der Konzernführung kümmern.

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Der japanische Renault-Partner Nissan hat noch keinen Nachfolger für den in Tokio in Untersuchungshaft sitzenden früheren Verwaltungsratschef Carlos Ghosn bestimmt. Eine mit der Nachfolgefrage befasste Kommission werde ihre Beratungen fortsetzen, teilte der Konzern am Montag nach einer Vorstandssitzung in Yokohama mit. Nissan hatte Ghosn am 22. November gefeuert, nachdem er drei Tage zuvor wegen angeblichen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen worden war. Er soll sein Einkommen über mehrere Jahre hinweg in Offenlegungsberichten zu niedrig angegeben haben.

Eine zu gründende Sonderkommission solle sich um eine Verbesserung der Konzernführung kümmern, teilte Vorstandschef Hiroto Saikawa mit. Er wird als möglicher Nachfolger von Ghosn gehandelt. Doch verschob der Vorstand eine Entscheidung am Dienstag. Zuvor hatte der französische Allianzpartner Renault vergangene Woche beschlossen, Ghosn in seinen Ämtern als Vorstands- und Verwaltungsratschef zu belassen. Man habe kein Fehlverhalten feststellen können. Man wolle Renault umfassend über Ghosns Fall informieren, teilte Nissan mit.

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