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Nutzfahrzeugmarkt Chipkrise lässt Nutzfahrzeug-Neuzulassungen in Europa einbrechen

Der Absatz von Nutzfahrzeugen wie diesem LKW von Daimler leidet unter der Chipkrise. Quelle: PR

Die Nachfrage nach Lastwagen, Transportern und Bussen bleibt auch im September deutlich unter Vorjahresniveau. Schuld ist vor allem der weiter anhaltende Halbleitermangel.

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Wie bereits in den Vormonaten sind auch im September die Neuzulassungen von Lkw, Transportern und Bussen in der EU deutlich unter das Vorjahresniveau gesunken. Wie der Herstellerverband ACEA mitteilt, rollten in der EU im September 143.131 Fahrzeuge neu auf die Straße, was einem Minus von 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat mit 163.231 Neuzulassungen entspricht. Als Grund für die niedrigen Verkaufszahlen wird die anhaltende Chipkrise genannt, die sich auf alle Segmente und alle großen Märkte der EU auswirkt.

Das größte Minus mit 13,6 Prozent gab es im Segment der Kleintransporter bis maximal 3,5 Tonnen. Hier ging die Zahl der Zulassungen von 137.55 auf 118.903 Einheiten zurück. Der Absatz bei mittleren und schweren Transportern über 3,5 Tonnen ist um 5,8 Prozent auf 21.581 Einheiten gesunken. Bei den schweren Lkw kam es lediglich zu einem leichten Rückgang von 1,8 Prozent auf 18.359 Einheiten. Größter Nutzfahrzeugmarkt im September war Frankreich mit 39.061 Neuzulassungen vor Deutschland mit 26.076 und Italien mit 15.958 Einheiten.

Mehr zum Thema: Gestörte Lieferketten führen in der deutschen Industrie zu einer neuen Mangelwirtschaft – und eine Entspannung ist weiter weg als viele denken. Lesen Sie hier unsere ausführliche Recherche.

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