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Opel Werk Bochum macht Ende 2014 dicht

Exklusiv

Die Werksschließung in Bochum ist offenbar ausgemachte Sache. Nach Informationen der WirtschaftsWoche soll es voraussichtlich Ende 2014 geschlossen werden. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat staatliche Mittel zur Rettung abgelehnt.

Mokka kommt nach Saragossa
Zaragoza Quelle: REUTERS
Bochum Quelle: dpa
Rüsselsheim Quelle: dpa
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Kaiserslautern Quelle: dpa
Ellesmere Quelle: dpa
Luton Quelle: dpa

„Die Mitarbeiter von Opel wollen zu Recht wissen, wie es weiter geht. GM muss hier Klarheit schaffen. Eine Verzögerungstaktik, bei der einzelne Werke in der Hoffnung auf Subventionen gegeneinander ausgespielt werden, ist fehl am Platz. Einen Wettlauf um Subventionen darf es in Europa nicht geben“, sagte Rösler der WirtschaftsWoche. GM sei profitabel und in der Pflicht, die Probleme selbst zu lösen, so der Minister. Allerdings ist Rösler bereit, die Opel-Krise beim Treffen der Wirtschaftsminister Anfang Juni zum Thema zu machen.

Nach Informationen der WirtschaftsWoche soll das Bochumer Opel-Werk voraussichtlich Ende 2014 geschlossen werden, zeitgleich mit dem Auslaufen der Beschäftigungsgarantie. Dabei würden deutlich mehr Menschen arbeitslos als die 3800 Opel-Beschäftigten.

Das sind die Unterhaltskosten-Sieger 2012
Beim Autokauf zählen nicht nur die Anschaffungs-, sondern auch die Unterhaltskosten. Autos mit wenig Wertverlust und geringem Verbrauch fahren dabei im Schnitt statistisch am besten. Der ADAC hat nun wieder die Folgekosten wie Kfz-Versicherung, Steuer, Werkstatt- und Reifenkosten, Wertverlust sowie Betriebskosten verglichen. Auch die durchschnittliche Haltedauer von vier Jahren und die Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometer gehören dazu. Anhand dieser Daten sowie Betriebskosten und Wertverlust hat der Club die günstigsten und teuersten Neuwagen ermittelt ... (Foto: Toyota Aygo) Quelle: PR
Zu den Top Five der Kleinstwagenklasse gehören neben dem Kia Picanto 1.0 (hier im Bild) in Folge der Toyota Aygo 1.0, der Citroën C1, der Daihatsu Cuore 1.0 und der Nissan Pixo 1.0. Bei diesen Autos liegen die Kosten zwischen 26,2 Cent und 27,5 Cent pro Kilometer. Das mag manch einer nicht gern wahrhaben, es entspricht nach den Kriterien des ADAC für eine Auto-Durchschnittsnutzung aber monatlichen Ausgaben zwischen 328 und 344 Euro ... Quelle: PR
Für die Fahrzeuge der Kleinwagen-Klasse zahlen Autofahrer pro Kilometer zwischen 28 Cent und knapp 30 Cent. Hier geben sich der Dacia Sandero 1.2, der Kia Rio 1.2, der Toyota Yaris 1.0., der Suzuki Swift 1.2 und der Skoda Fabia 1.2. preiswert. Quelle: PR
In der Kleinwagenklasse liegen die monatlichen Kosten laut ADAC zwischen 352 und 372 Euro. (Foto: Skoda Fabia)
In der unteren Mittelklasse betragen die Kilometerkosten für die fünf preiswertesten Wagen 32 bis 38 Cent. Das entspricht 409 bis 472 Euro pro Monat. (Foto: Dacia Logan) Quelle: PR
Unter den Top Five in der unteren Mittelklasse sind in Sachen Unterhaltskosten der Dacia Logan MCV 1.6, Dacia Duster 1.6 LPG, Lada Priora 2171 1.6 LPG, Honda Civic 1.4 und der Honda Insight 1.3 (hier im Bild). Quelle: PR
Die Gesamtkosten für die fünf günstigsten Mittelklassewagen liegen monatlich zwischen 497 bis 546 Euro, also bei rund 40 bis 44 Cent pro Kilometer. Die Top-Platzierten laut ADAC in diesem Segment: Skoda Octavia 1.6 LPG, Nissan Qashqai 1.6, Mitsubishi ASX 1.6, Kia Sportage 1.6 (hier im Bild), und Nissan NV200 1.5 dCi Quelle: PR

Hinzu kommen 700 Angestellte in Joint Ventures von Opel mit Zulieferern sowie 1500 Mitarbeiter bei Vertragsfirmen. Profitieren könnte von der Schließung das Werk Rüsselsheim, das voraussichtlich die Produktion des Opel Zafira aus Bochum übernehmen wird.

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Dreischichtbetrieb geplant

Damit wird Bochum das Opfer der neuen Strategie von Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke, der die Auslastung bei Opel massiv steigern und damit das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen zurückführen will. Stracke plant einen Dreischichtbetrieb an jedem Opel-Standort in Europa und für jedes Modell.

Nach internen Zahlen kann Opel bis 2016 in den europäischen Werken 400.000 bis 500.000 Fahrzeuge pro Jahr mehr bauen, als am Markt absetzbar sind. Theoretisch könnte man zwei Werke schließen, geschlossen werden soll aber zunächst nur ein Werk.

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