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Pläneschmieden bei VW Vertragsverlängerung für Winterkorn kein Thema mehr

Exklusiv

Volkswagen weitet seine Modulbaustrategie auf seine Nutzfahrzeuge aus. Die Führung übernimmt dabei Scania. Daneben plant VW-Chef Martin Winterkorn wohl nicht mit der Verlängerung seines Vertrags über 2016 hinaus.

VW-Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn Quelle: dpa

Wie die Wirtschaftswoche erfahren hat, hat der Volkswagen-Konzern beschlossen, unter Führung von Scania einen modularen Baukasten für schwere Laster zu entwickeln, der bei den Schweden ab 2016 und bei der Schwester MAN ab 2019 zum Einsatz kommt.

Der Entwicklungsaufwand soll sich durch die gemeinsame Nutzung unter anderem von Motoren, Getrieben und Achsen halbieren. Auch für die kleinen Laster – VW-Transporter und Crafter – ist ein ähnliches System in Vorbereitung.

Wie die VW-Sparten 2013 abgeschnitten haben

Nach internen Informationen wird der Volkswagen-Konzern bis zum Jahresende erstmals mehr als zehn Millionen Fahrzeuge weltweit verkaufen – nach 9,7 Millionen 2013. Auch das Ziel einer Vorsteuerrendite von acht Prozent sei in Reichweite, hieß es nach der Sitzung des Aufsichtsrats am Freitag. Damit würde VW-Chef Martin Winterkorn die wichtigsten Ziele seiner Konzernstrategie 2018 wesentlich früher erreichen.

Möglicherweise wirken sich das auch auf Winterkorns Lebensplanung aus. Wie die WirtschaftsWoche aus seinem Umfeld erfuhr, ist für den 67-Jährigen eine Verlängerung seines Vertrags über 2016 hinaus derzeit kein Thema mehr.

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