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Porsche Betriebsratschef Hück gegen Werkvertrags-Gesetz

Exklusiv

Porsche Betriebsratschef Uwe Hück plädiert dafür, Werk- und Dienstleistungsverträge nicht per Gesetz zu regeln und unterstützt damit das Veto der CSU gegen den Gesetzentwurf zu Werkverträgen und Leiharbeit.

Uwe Hück. Quelle: dpa

Porsche-Gesamtbetriebsratschef Uwe Hück unterstützt das Veto der CSU gegen den Gesetzentwurf der Bundesregierung zu Werkverträgen und Leiharbeit. Eine gesetzliche Regelung von Werkverträgen sei „eine hohe Gefahr für die Flexibilität, die Unternehmen benötigen“, warnt der Porsche-Betriebsrat, der auch stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates ist. „Jedes Unternehmen atmet unterschiedlich und benötigt andere Instrumente, um erfolgreich zu sein“, begründete Hück im Interview mit der WirtschaftsWoche seine Haltung. Der Metall-Gewerkschafter plädiert dafür, „Werk- und Dienstleistungsverträge nicht per Gesetz zu regeln, sondern auf betrieblicher Ebene, per Tarifvertrag und über Betriebsvereinbarungen vor Ort“. Der Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums sei, so Hück, „nicht zu hundert Prozent das, was wir vor Ort brauchen. Mir fehlen im Gesetzentwurf zum Beispiel konkrete Regularien für die Mitbestimmung der Arbeitnehmervertretung“.

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