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Porsche/VW Staatsanwaltschaft Stuttgart fordert Amtshilfe aus Niedersachsen

Exklusiv

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat die niedersächsische Staatskanzlei im Zusammenhang mit der Übernahme von Volkswagen durch Porsche um Amtshilfe gebeten.

Ein Porsche spiegelt sich in einem Logo von VW Quelle: dapd

Es gehe um den „Verdacht des Verstoßes gegen das Verbot der Marktmanipulation“. Die Staatskanzlei bestätigte der WirtschaftsWoche, dass das Ersuchen am 14. Februar eingegangen sei.

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Die Staatskanzlei stelle aktuell Unterlagen zusammen, die der Staatsanwaltschaft in der kommenden Woche zugehen sollen. Die Stuttgarter Ermittler wollen vor allem herausfinden, ob es für Porsche schon wesentlich früher als öffentlich verkündet feststand, dass man VW komplett übernehmen wolle.

Hätte Porsche 2008 Übernahmepläne wider besseren Wissens dementiert, könnte dies Marktmanipulation gewesen sein. Die WirtschaftsWoche hatte erst im Februar berichtet, dass der frühere niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff früher als bisher zugegeben davon gewusst haben könnte, dass Porsche den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit VW anstrebe. Dafür sprechen unter anderem Interview-Aussagen, die der WirtschaftsWoche auf Band vorliegen.

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