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Prognose 2014 Endlich wieder Wachstum auf Westeuropas Automärkten

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High- und Low-Performer

Diese Luxusautos kommen 2014
Porsche Macan Quelle: obs
Anfang 2014: Mercedes GLAMit 4,42 Meter Länge ist der GLA, der "Wanderer zwischen den automobilen Welten", wie Mercedes sein neues Modell nennt, in etwa so lang wie die Konkurrenzmodelle BMW X1 und Audi Q3. Beim Allradantrieb kann der Fahrer je nach Bedarf zwischen Vorder- und Hinterachsenantrieb wählen. Der GLA ist für leichte Offroad-Strecken geeignet. Zu Beginn wird er als Benziner und Diesel in je zwei Ausführungen mit 136 bis 211 PS angeboten. Kosten wird der GLA ab 29.303,75 Euro. Quelle: Daimler
Jaguar XJR Quelle: Presse
Audi A8 Quelle: REUTERS
BMW i8 Quelle: PR
Lamborghini Quelle: Lamborghini


Derzeit ist der Abstand der drei größten Automobilhersteller zu den Verfolgern mit rund zwei Millionen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen noch gewaltig. Der härtestes Verfolger Hyundai-Kia wächst deutlich langsamer als in den Jahren zuvor. Und wird in diesem Jahr "nur noch" mit dem durchschnittlichen Wachstum des Gesamtmarkts um etwa 4,5 Prozent zulegen. "Auch die Allianz von Nissan und Renault könnte im Jahr 2014 bei rund 8 Millionen Pkw liegen", prognostiziert Studienleiter Stefan Bratzel.

Vor allem für Nissan geht der Experte von einer höheren Dynamik und einem Wachstum von rund acht Prozent aus. Für Ford rechnet Bratzel mit überdurchschnittlichem Wachstum, Fiat-Chrysler, PSA und Renault werden seiner Prognose nach nur leichte Zuwächse generieren.

Absatz-Prognose der 10 größten globalen Automobilhersteller für das Jahr 2014. (zum Vergrößern bitte anklicken) Quelle: www.auto-institut.de

Beim Blick auf das abgelaufene Geschäftsjahr zeigt sich einmal mehr, wie stark High- und Low-Performer in der Automobilbranche auseinanderdriften. Zu den High Performern wird Toyota zählen. Die Japaner schließen 2013 das Jahr mit einem Rekordgewinn von geschätzten 16 Milliarden Euro ab - nicht zuletzt wegen des schwachen Yens - und kehren damit in die Top-Liga zurück.

Ihre Rendite (Ebit-Marge) dürfte über neun Prozent liegen. Volkswagen erreicht trotz Europa-Krise und hohen Investitionen ebenfalls einen überzeugenden zweistelligen Ebit in Höhe von 11,7 Milliarden Euro und eine Marge von 5,9 Prozent. Damit liegen die Wolfsburger voraussichtlich im Durchschnitt. Der koreanische Verfolger Hyundai-Kia kommt mit einer Marge von fast 8 Milliarden Euro auf eine Rendite von etwa 8,5 Prozent. Auch Daimler hat mit 7,9 Milliarden Euro (ohne Sondereffekte) im abgelaufenen Jahr gut verdient, wobei die Marge im Vergleich mit den Premiumherstellern noch unterdurchschnittlich ausfällt.

Für BMW rechnet CAM-Leiter Stefan Bratzel mit einem Gewinn von über 8 Milliarden Euro und einer knapp zweistelligen Ebit. Leicht überdurchschnittlich performten 2013 die amerikanischen Konzerne: Ford kommen mit einer Marge von jeweils 6,2 Milliarden Euro und 5,8 bzw. 5,5 Prozent auf ähnlich hohe Werte.

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Unterdurchschnittlich schneiden im Jahr 2013 dagegen Fiat-Chrysler und PSA ab, die vor allem unter dem für sie wichtigen Europageschäft leiden. Bei Fiat-Chrysler stammt der Ebit von 2,97 Milliarden Euro überwiegend aus der guten Performance von Chrysler in Nordamerika, während Fiat ohne Chrysler in 2013 Verluste schreibt. PSA hat in 2013 aufgrund der Absatzprobleme in Europa wiederum einen hohen Verlust von mehr als einer Milliarde Euro in der Automobilsparte ausgewiesen.

In China zeigt PSA jedoch eine gute Performance. Bratzel: "Mit dem neuen strategischen Partner Dongfeng kann eine weitere Steigerung des Marktanteils in China gelingen. Durch die neuen Anteilseigner Dongfeng und dem französischen Staat stehen jetzt dringend benötige Mittel für wichtige Zukunftsinvestitionen zur Verfügung."

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