PSA Daten von Peugeot- und Citroën-Fahrern gehen an IBM

Exklusiv

Die Fahrer von Peugeot- und Citroën-Modellen müssen sich darauf einstellen, dass ihre Fahrdaten an den PSA-Partner IBM übermittelt werden, um sie aufzubereiten und weiterverkaufen zu können.

Peugeot Quelle: Reuters

Das bestätigte PSA-Chef Carlos Tavares im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. „Die von uns gesammelten Daten machen es möglich, die Gewohnheiten der Autofahrer besser kennenzulernen. IBM kann diese Daten auswerten und sie anschließend an andere Kunden verkaufen, die an solchen Nutzerprofilen interessiert sind.“

Tavares kann sich auch mit weiteren IT-Konzernen wie Google und Apple entsprechende Kooperationen vorstellen: „Meiner Meinung nach haben die Internet-Giganten sehr viel mehr Interesse daran, mit einem bereits etablierten Autohersteller zu kooperieren, als bei null anzufangen und kolossale Summen auszugeben", sagte er.

Er begründet das Kooperations-Interesse der Internet-Konzerne mit der "Aussicht auf eine sehr kleine Rendite, einen volatilen Markt und von Emotionen getriebene Entscheidungen der Kunden.“ Tavares: „Wenn ich mit dieser Einschätzung richtig liege, sind wir offen für Gespräche.“

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