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Quartalszahlen Sixt legt kräftig zu und setzt sich höhere Ziele

Erich Sixt übt sich gern in Zweckpessimismus. Der eigenwillige Chef von Deutschlands größter Autovermietung will lieber mit guten als mit schlechten Nachrichten überraschen. 2013 scheint das besonders gut zu klappen.

Die aufsehenerregendsten Kampagnen von Sixt
Sixtwerbung zu CSU-Chef Horst Seehofer Quelle: Screenshot
Sixtwerbung zu AfD-Vize Gauland Quelle: Screenshot
Sixt Merkel Quelle: Screenshot
Zum mittlerweile neunten Mal kommt es im Mai 2015 im Tarifkonflikt zwischen Deutscher Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL zum Arbeitskampf. Auf Twitter kursiert derzeit ein Bild, das eine witzige Reaktion des Autovermieters Sixt darauf zeigt: Ein Miet-Lkw der aussieht, als ob er einen Bahn-Waggon an Bord hätte, zusammen mit dem Spruch: "Die Bahn kommt". Quelle: Screenshot
Auch, als im April zum siebten Mal der Bahnstreik die Republik lahm legte, war das Grund genug für Sixt, Claus Weselsky erneut zum Mitarbeiter des Monats zu ernennen. Quelle: Screenshot
Sixt-Werbekampagnen-Bild mit Mario Draghi Quelle: Screenshot
Sixt-Werbekampagnen-Bild mit Mario Draghi

Sixt setzt sich angesichts guter Geschäfte wieder höhere Ziele. Der größte deutsche Autovermieter rechnet nach einem überraschend starken dritten Quartal für dieses Jahr nun doch mit steigenden Gewinnen. „Die im zweiten Halbjahr bisher sehr erfreuliche Geschäftsentwicklung hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagte Firmenchef Erich Sixt am Dienstag.
Der Manager, bekannt für seine meist vorsichtigen Prognosen, sagte am Dienstag: „Schon jetzt ist wahrscheinlich, dass wir 2013 wiederum ein sehr gutes Ergebnis erreichen werden.“ Dabei hatte das Jahr für Sixt wenig berauschend begonnen. Anfangs nannte Sixt die Aussichten lausig. In Deutschland sparten angesichts der unsicheren Wirtschaftslage Firmen bei Geschäftsreisen, zum anderen verdarben Wetter und ein frühes Osterfest dem Autovermieter das Geschäft. Die Branche gilt als sehr konjunkturanfällig.
Zudem kostet der Ausbau der Geschäfte im Ausland den Konzern Geld. Der Marktstart in den USA etwa läuft nach Angaben des Unternehmens zwar besser als erhofft, dennoch müssen neue Stationen, Autos und Werbung auch bezahlt werden. Vor allem deshalb erwartete Sixt 2013 eigentlich sinkende Gewinne. Doch zuletzt lief es wieder besser für die Bayern.

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