Quicar VW will Carsharing auch im Ausland anbieten

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Volkswagen startet zur Aufholjagd im Carsharing: Der Konzern will sein Angebot Quicar weltweit ausrollen, wohl auch nach China.

Quicar Quelle: Volkswagen

Beim Carsharing war VW bisher ein Spätzünder. Als letzter deutscher Autobauer hat der Konzern im November ein Pilotprojekt gestartet – in Hannover. Inzwischen haben sich dort 4000 Kunden registriert, die sich 200 Golfs teilen. Quicar gewann damit in sechs Monaten so viele Kunden wie der klassische Carsharing-Anbieter Stadtmobil in 19 Jahren.

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Darum erwägt VW-Vertriebsvorstand Christian Klingler nun, den Dienst auch im Ausland anzubieten. Besonders China sei eine vielversprechende Option, berichtet ein verantwortlicher VW-Manager. Offiziell teilt der Konzern mit, Quicar wolle zunächst Erfahrungen in Hannover sammeln. „In zwölf bis 16 Monaten“, so ein VW-Sprecher, „werden wir über die weitere Expansion entscheiden.“

Carsharing ist zwar in Europa und den USA weit verbreitet. Aber in China gibt es nur Pilotprojekte. Experten sehen in den überfüllen Metropolen dort jedoch einen Bedarf, weil Nutzer keinen eigenen Parkplatz brauchen und das Verkehrsaufkommen reduziert wird. VW wäre der erste deutsche Hersteller, der sich damit nach China wagt. BMW und Daimler visieren mit ihren Angeboten DriveNow und Car2Go vor allem Europa und Amerika an.

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