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Rekordumsatz, Rekordverlust Tesla steht voll unter Strom

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Teslas Expansion geht weiter

Der Grund für den Eifer: Mit der riesigen Batteriefabrik will Tesla dem Markt für Elektromobile den entscheidenden Push verleihen: Mit der Fabrik soll es möglich sein, 500 000 Autos im Jahr herzustellen, derzeit verkauft Tesla lediglich 35 000 Autos pro Jahr. Panasonic liefert derzeit schon die Zellen für das aktuelle Model S von Tesla und wird auch das geplante SUV namens Modell X, das 2015 auf den Markt kommen soll,  bestücken.

Jetzt ist Tesla ein erster Erfolg auf dem Weg zur riesigen Batteriefabrik gelungen: Am Donnerstag haben die beiden Unternehmen im japanischen Osaka eine Vereinbarung zum Bau der Gigafactory unterzeichnet. Danach soll Tesla noch in diesem Jahr mit der Planung beginnen, die errichtetem Gebäude bauen und verwalten; Panasonic wird die Fabrik mit Maschinen ausstatten und die zylinderförmigen Lithium-Ion Batterie-Zellen herstellen.

Das sind die innovativsten Autostandorte der Welt
BMW drückt beim Ausbau seines weltweiten Produktionsnetzwerks aufs Tempo. Laut einem Bericht des " Handelsblatt" prüft der Konzern intensiv den Bau eines zweiten großen Werks in Übersee, der Favorit soll Mexiko sein. Gebaut werden sollen dort die Kompakten der Einser- und Dreier-Reihe sowie der Mini. Der neue Standort würde BMW mindestens eine Milliarde Dollar kosten, berichtet das Blatt weiter. Mit einem Ausbau in Startanburg und dem angedachten neuen Werk wolle BMW sein Produktionsvolumen in Amerika auf mehr als 600.000 Autos pro Jahr verdoppeln. Ein Blick auf die innovativsten Auto-Standorte der Welt: Quelle: AP
Russland"Wie wettbewerbsfähig sind Ihrer Meinung nach folgende Automobilstandorte hinsichtlich ihrer Innovationskraft?", lautete eine der Fragen, die die Berater von Ernst & Young den Managern von 300 Unternehmen aus der europäischen Automobilbranche stellten. Im Falle Russlands antworteten sieben Prozent mit "sehr wettbewerbsfähig", 24 Prozent sagten "wettbewerbsfähig". Quelle: dpa-tmn
FrankreichFrankreich gehört nach wie vor zu den bedeutendsten Automobilstandorte der Welt. Allerdings hat das Land sehr unter der Absatzkrise auf dem europäischen Automarkt gelitten. Das zeigt sich in den Bewertungen der Europäischen Automanager: In den Bereichen Innovationskraft, Produktqualität und Produktivität verlor Frankreich als Standort zwischen sieben und 21 Prozentpunkten. 34 Prozent der Befragten halten Frankreich in puncto Innovation für wettbewerbsfähig beziehungsweise sehr wettbewerbsfähig. Das reicht für Platz neun. Quelle: AP
Schweden43 Prozent der Manager aus der Automobilbranche halten Schweden als Automobilstandort für wettbewerbsfähig bis sehr wettbewerbsfähig, was die Innovationskraft anbelangt. Besser schneiden die skandinavischen Autobauer bei der Qualität ihrer Produkte ab: 2013 landet Schweden auf dem dritten Platz des Produktqualitäts-Rankings. Quelle: dpa
IndienIn Indien haben derzeit 14 Automobilhersteller ihren Hauptsitz, darunter Ashok Leyland, Bajaj Auto oder Tata Motors. Tata Motors ist der größte Automobilhersteller Indiens. Was die Wettbewerbsfähigkeit des Landes in puncto Produktionskosten angeht, belegt Indien sogar den zweiten Platz. Nur bei der Innovation sind die befragten Manager skeptischer. Da reicht es nur für Platz sieben. Quelle: obs
BrasilienBrasilien ist der viertgrößte Autoproduzent der Welt. Doch nur zehn Prozent der Automobilhersteller halten den Standort für "sehr wettbewerbsfähig", 39 Prozent schätzen das Land immerhin als wettbewerbsfähig ein, was die Innovationsfähigkeit anbelangt. Quelle: dpa
USA56 Prozent der Automanager sind der Meinung, dass die Vereinigten Staaten als Automobilstandort 2013 in Sachen Produktqualität wettbewerbsfähig sind. 13 Prozent schätzen den Standort als "sehr wettbewerbsfähig" ein. Im Vergleich zu 2011 entspricht das einem Zuwachs von sieben Prozent. Damals hielten etwas weniger als die Hälfte der Automanager die USA für einen wettbewerbsfähigen Standort in der Kategorie Innovationskraft. Quelle: AP

Tesla wird diese Zellen zu Batterie-Modulen packen und die anspruchsvolle Steuerung entwickeln. Die endgültige Entscheidung, ob und wie viel Geld Panasonic investiert, soll jedoch später fallen. Die Rede ist von rund einer Milliarde US-Dollar, zwei Milliarden will Tesla selbst beisteuern, der Rest soll von Investoren und dem Staat kommen. Panasonic will sich derweil genau anschauen, wie stark der Markt für Elektromobile wächst.

Aber Musk sagt: „Wir haben kein Nachfrageproblem“. Teslas Ziel ist klar: Die geplante Eröffnung des Werks im Jahr 2017 soll mit dem Start der dritten Modellgeneration zusammenfallen. Das sogenannte Modell 3, eine Stufenhecklimousine, soll bei einer Reichweite von rund 400 Kilometer wesentlich günstiger sein als das aktuelle Modell S. Das kostet derzeit wenigstens 66 000 Euro, beim Modell 3 soll es nur noch die Hälfte sein. Dafür müssen die Batterien, der teuerste Teil der Elektroautos,  deutlich billiger werden.  Das, so rechnen Branchenexperten, könnte der Durchbruch für Elektromobile auf dem Massenmarkt sein.

Diese Luxus-Autos kommen 2014 außerdem auf den Markt

Bereits jetzt geht der Expansionskurs Teslas weiter: Schon in der kommenden Woche wird eine zusätzliche Produktionsstraße im Stammwerk im kalifornischen Fremont die Arbeit aufnehmen, um die steigende Nachfrage befriedigen zu können. Sie erstellt wahlweise das Modell S oder das neue Modell X.

Keine Frage: Der Erfolg auf dem Markt zieht einen Rattenschwanz von Investitionen nach sich. Auch wenn Elektrowagen grundsätzlich als wartungsärmer als Autos mit Verbrennungsmotoren gelten – sie haben keine Kupplung, Kolben, Zylinder, Auspuff und Katalysatoren – müssen sie ab und an in die Werkstatt zur Reparatur und Wartung. Die  Elektroautos können aber nicht einfach bei jeder Autowerkstatt abgegeben werden.

Auto



Tesla betreibt deshalb eigene Verkaufs- und Wartungsstationen. Laut Musk werden die Aufträge im Schnitt heute in weniger als einem Tag erledigt. Meistens holt das Wartungsteam einen Wagen beim Kunden, ab und bringt ihn vor Feierabend zurück. Die Arbeit in den Werkstätten sei dabei organisiert wie bei einem Formel 1-Boxenstopp, wenn ein Rennwagen einfährt. Dafür hat sich Tesla extra von den Formel-1-Crews zeigen lassen, wie die Schnelligkeit organisiert werden kann.

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