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Skoda auf der Erfolgsspur Das Traumauto des kleinen Mannes

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Der nächste Coup

Der nächste Coup steht kurz bevor. Im Oktober zeigt Skoda auf dem Pariser Autosalon den neuen Fabia. Er nutzt bereits Technologiemodule aus dem neuen Modularen Querbaukasten von Volkswagen wie Motoren oder Infotainment-Systeme. Mit dem MQB halten Fahrassistenzsysteme wie ein Abstandsmesser mit Notbremsfunktion und die Multi-Kollisionsbremse Einzug.

Auch ein Touchscreen und eine Mirror-Link-Funktion, die Smarthone-Apps aufs Infotainment-Systems des Autos übertragen lassen, sind dann an Bord. Der kleine Tscheche macht ganz auf connected car. Dafür ist Skoda kürzlich der Open Automotive Alliance beigetreten. Neben Google und Chiphersteller Nvidia gehören auch Audi, GM und Honda der Kooperation an. Sie haben sich die reibungslose Integration von Android-basierten Geräten ins Fahrzeug auf die Fahnen geschrieben.

Was der neue Skoda Octavia zu bieten hat
Skoda bringt sein Erfolgsmodell Octavia jetzt in der neuen, dritten Generation am 20. Februar auf den Markt. Die Einstiegsversion mit 86 PS-Benzinmotor kostet mindestens 15.990 Euro. Quelle: Presse
Das manuelle Sechsganggetriebe lässt sich leicht und exakt schalten und die Lenkung reagiert direkt. Quelle: Presse
Der neue Skoda Octavia fährt mit einer überarbeiteten Optik, gewachsenen Abmessungen und weniger Gewicht vor. Quelle: Presse
Am Heck trägt der Octavia nun Rückleuchten mit doppelter LED-Lichtleiste und einen schwarzen Diffusor, der die Auspuffrohre komplett verdeckt. Quelle: Presse
Der neue Skoda Octavia erweist sich im Fahrbetrieb mit 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbo-Benziner und 103 kW/140 PS als überaus angenehmer Partner, der durchzugsstark und spontan auf alle Befehle des Gaspedals reagiert. Quelle: Presse
Hinter dem Steuer erleichtern klar gegliederte Instrumente und logisch platzierte Schalter die Bedienung. Quelle: Presse
Die gut gepolsterten Sitze könnten mehr Seitenhalt bieten. Quelle: Presse

Die Vorschau aufs neue Fabia-Design fällt allerdings sparsam aus. Bisher gibt es nur eine Zeichnung, die erahnen lässt, dass der Polo-Konkurrent kantiger, flacher und breiter ausfallen soll als sein Vorgänger. Eine Kombi-Version des Kleinwagens folgt wohl 2015. Fehlt Skoda eigentlich nur noch eins zum Glück: Ein richtiger SUV. Der Skoda Yeti ist zwar ein Verkaufsschlager - mit gut 22.000 Neuzulassungen landete er 2013 auf Platz drei der beliebtesten SUV hierzulande und machte sich gleichzeitig als drittbeliebtestes Modell der Generation 50 plus einen Namen.

"Ein Skoda muss eine Funktion erfüllen"

Doch dem Yeti fehlt das markante, bullige Gesicht eines "echten" SUV wie es Audi in der Q-Reihe und VW mit dem Touareg umgesetzt hat. Schon 2016 wollen die Tschechen die Lücke im Modellprogramm schließen: Der Snowman kommt. Er tritt in der Gewichtsklasse von Hyundai ix35, Kia Sorento oder VW Tiguan an. Mit ihm und dem Octavia teilt er sich eine Plattform.

Der Snowman wird deutlich größer und geräumiger als der Yeti. Neben dem Fünfsitzer ist auch eine Version mit sieben Sitzen in drei Reihen geplant. Mit Preisen ab 23.500 Euro ist er gut gerüstet, dem Mercedes GLK Konkurrenz zu machen.

In Arbeit
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Für das richtige Design sorgt Chefdesigner Jozef Kaban. Seine Devise: „Ein Skoda muss zunächst eine Funktion erfüllen. Zum Beispiel als modernes Familienauto. Aber wir wollen den Leuten ein Stückchen mehr mitgeben. Jedes Produkt muss auch ein bisschen Kunst sein. Gut ist, wenn das Herz eine Entscheidung für etwas fällt, die der Kopf dann bestätigt.“ Von zu vielen Kanten und Schnörkeln hält der 41-Jährige nichts.

Das lässt hoffen, dass der Snowman nicht völlig zur rundgelutschten SUV-Kugel verkommt. Bei der Neuauflage des Yeti - er wird voraussichtlich dann Sherpa heißen - hat Skoda allerdings bereits angekündigt, sich von der Kastenform zu verabschieden - schade eigentlich.

Sicher ist, mit den neuen Modellen, den fairen Preisen und dem einen oder anderen Kniff beim Design bleibt Skoda auf Wachstumskurs. Die 1,5 Millionen-Marke lässt sich vielleicht schon früher knacken.

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