Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen Porsche senkt Wochenarbeitszeit auf 34 Stunden

Porsche senkt an seinem Stammsitz die Wochenarbeitszeit um eine Stunde. Für die 3500 Mitarbeiter in der Produktion werde die Stundenzahl bei vollem Lohnausgleich in zwei Stufen auf 34 Stunden reduziert.

Welche Autos ihre Fahrer begeistern
3. Platz - Kategorie Kleinstwagen - Toyota AygoIm diesem Frühjahr bekam Toyotas Kleinster ein Facelift. Preislich setzt er mit einem Einstiegspreis von 8.990 Euro Maßstäbe. Auch bei der ADAC-Kundenzufriedenheit sichert sich der kleine Japaner mit 71,7 Punkten die Bronzemedaille. Quelle: Toyota
Smart Fortwo Quelle: dpa
1. Platz - Kategorie Kleinstwagen - VW UpVon Null auf Eins: Der Kleinstwagen von VW landet im ADAC-Zufriedenheitsranking mit 75,1 Punkten auf Anhieb auf dem Spitzenplatz. Auf der IAA in Frankfurt wurde auch eine elektrische Version des kleinen Stadtflitzers präsentiert. Quelle: dpa
3. Platz - Kategorie Kleinwagen - Honda JazzSensationserfolg für den kleinen Japaner: Der Jazz verweist Volkswagens Polo und sichert sich einen Platz auf dem Treppchen in der Klassenkonkurrenz. Dabei ist Hondas Marktanteil im wichtigen deutschen Automarkt ist nur marginal und liegt bei gerade einmal 0,8 Prozent. Quelle: Presse
2. Platz - Kategorie Kleinwagen - A1Der Zwerg aus Ingolstadt muss seinen Spitzenplatz in diesem Jahr räumen. In punkto der Kundenzufriedenheit kommt der kleine Audi auf 76,2 Punkte. Neuerdings ist er auch in der Sportsback-Variante erhältlich und soll dem Mini Clubman Konkurrenz machen. Quelle: dpa
New Mini Convertible Quelle: dpa
3. Platz - Kategorie Untere Mittelklasse - VW GolfDas wichtigste Modell des größten deutschen Autoherstellers soll künftig auch als Elektroversion ausgeliefert werden. Bei der Kundenzufriedenheit können die Wolfsburger zulegen: Mit 75,9 Punkten schafft es der Golf zurück in die Top Drei. Quelle: dpa
2. Platz - Kategorie Untere Mittelklasse - BMW 1-erDer kleine BMW kämpft sich langsam wieder ran. Nach einem Spitzenwert in der Pannenstatistik liegt der 1-er mit 87,2 Punkten auch bei der Kundenzufriedenheit auf den vorderen Plätzen. Quelle: dapd
1. Platz - Kategorie Untere Mittelklasse - Audi A3Der kompakte Ingolstädter kann den Titel in seiner Klasse in diesem Jahr mit 78,9 Punkten verteidigen. Auf der IAA in Frankfurt präsentierte Konzernchef Rupert Stadler zuletzt die Cabriovariante. Quelle: rtr
3. Platz - Kategorie Mittelklasse - Audi A4Die Mittelklasse-Limousine ist eines der größten Erfolgsmodelle der Ingolstädter und auch die Werte in der Kundenzufriedenheit sind hoch. Mit 79,9 Punkten büßt der A4 allerdings einen Platz im Vergleich zur Klassenkonkurrenz ein. Quelle: obs
2. Platz - Kategorie Mittelklasse - BMW 3erAuch in der Mittelklasse bleibt Premiumprimus BMW nur Silber. 78,8 Punkte reichen in der Kundenzufriedenheit hauchdünn weniger als der Klassensieger. Die 3er-Serie gehört zu den Bestsellern der Münchener. Quelle: dpa
1. Platz - Kategorie Mittelklasse - Audi A5Der A5 ist nicht nur ein beliebter Firmenwagen - in seiner Sportvariante erfreut er auch Rennfreunde. In der ADAC-Kundenzufriedenheit sichert sich das Modell mit einem hauchdünnen Vorsprung und 78,9 Punkten den Gesamtsieg. Quelle: AP
3. Platz - Kategorie Obere Mittelklasse - Skoda SuperbInnerhalb des VW-Konzerns gehören die Tschechen zu den Preisbrechern. Der Kundenzufriedenheit schadet das offenbar nicht. Mit 80,2 Punkten schneidet der Superb besser ab als die Mercedes E-Klasse. Quelle: PR
2. Platz - Kategorie Obere Mittelklasse - BMW 5erVor 41 Jahren rollte die erste Version des 5ers vom Band - bis heute wurde er über sechs Millionen Mal verkauft. In der Kundenzufriedenheit muss der obere Mittelklassewagen die Spitze mit 80,8 Punkten aber abtreten. Quelle: obs
1. Platz - Kategorie Obere Mittelklasse - Audi A6Vom Kombi bis zum Sportmodell - in der oberen Mittelklasse kann kein Modell dem Ingolstädter das Wasser reichen. Mit 81,9 Punkten erreicht der A6 in seiner Klasse den mit Abstand besten Wert. Quelle: PR
3. Platz - SUV - Mercedes GLK-KlasseDer kompakte SUV auf der Basis der C-Klasse sichert Mercedes in der Kundenzufriedenheit zumindest eine Medaille. 78,8 Prozent reichen für den dritten Platz. Dabei ist das Modell zum ersten Mal im Ranking vertreten. Quelle: PR
2. Platz - SUV - Audi Q5Allein in China konnte der Q5 seine Absatzzahlen nahezu verdoppeln - auch in Deutschland ist der SUV aus Ingolstadt beliebt. Mit 80 Punkte verteidigt der Q5 den zweiten Platz aus dem Vorjahr. Quelle: PR
1. Platz - SUV - BMW X3Der mittelgroße SUV von BMW ist nicht das bestverkaufte Modell der Münchener, sondern weist auch eine enorm hohe Kundenzufriedenheit auf. Im einem der wichtigsten Segmente der Autobranche erreicht der X3 einen Wert von 80,6 Punkten. Quelle: PR
3. Platz - Kategorie Hochdachkombis - Skoda RoomsterDie Tschechen legen auch im Hochdachkombisegment Wert auf sehr spartanisches Design. Der Roomster gehört mit 73 Punkten beim Zufriedenheitsranking zu den besten Fahrzeugen seiner Klasse. Quelle: PR
2. Platz - Kategorie Hochdachkombis - Dacia Logan MCVDie Billigheimer aus Rumänien landen ebenfalls auf dem Treppchen. Allerdings fällt der Zufriedenheitswert mit 73,6 Prozent deutlich niedriger aus als in anderen Klassen. Quelle: AP

Der Autokonzern Porsche schenkt seinen Mitarbeitern in der Produktion eine Stunde Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich - und es gibt weitere Pläne. Das sagte Betriebsratschef Uwe Hück der Branchenzeitung "Automobilwoche" laut Vorabmeldung vom Samstag. "Durch die Produktivitätssteigerung in der Produktion in Zuffenhausen nimmt der Stress meiner Kolleginnen und Kollegen zu. Dafür brauchen wir ein Ventil. Das haben wir mit der Arbeitszeitverkürzung in Zuffenhausen erreicht. Jetzt wollen wir das Thema auch für den Standort Leipzig vorantreiben", begründet er die Entscheidung. Vor vier Jahren seien in Zuffenhausen noch 142 Autos am Tag gefertigt worden, inzwischen seien es mehr als 200. "Jetzt wollen wir das Thema auch für den Standort Leipzig vorantreiben", sagte Hück. Die VW -Tochter Porsche hat sich deutliche Absatzsteigerungen vorgenommen.

In Arbeit
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Außerdem seien neue Mitarbeiter eingestellt worden und gleichzeitig stieg auch die Produktivität enorm an. Zunächst wurde die Arbeitszeit auf 34,5 Stunden verkürzt, im Dezember sollen die Produktionsbereiche dann nur noch 34 Stunden arbeiten. Eine solche Betriebsvereinbarung war bereit Ende 2012 geschlossen worden und soll zunächst bis Ende 2016 gelten. Geplant sei es jedoch, die Maßnahme dauerhaft zu erhalten. Hintergrund ist der Plan von Porsche, den Absatz bis 2018 auf über 200.000 Einheiten auszubauen. Um das umzusetzen, sind allerdings Maßnahmen für eine erhöhte Flexibilität und Steigerungen der Produktivität notwendig, die zwischen Arbeitsgeber und Betriebsrat ausgehandelt werden müssen.

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