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Standort Bochum IG Metall findet sich mit Aus für Opel-Werk ab

Opel geht es noch schlechter als bisher angenommen. Das sieht auch die IG Metall ein und akzeptiert die Schließung des Werks in Bochum. Für die Mitarbeiter kämpft sie jetzt um einen schmerzlosen Übergang.

Mokka kommt nach Saragossa
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Die IG Metall hat sich mit dem Aus der Opel-Fahrzeugproduktion in Bochum abgefunden und will den Beschäftigten einen möglichst schmerzlosen Übergang ermöglichen. Ziel sei zwar weiter, auch die Fahrzeugfertigung in der Ruhrgebietsstadt aufrecht zu erhalten, sagte Hessens IG-Metall-Chef Armin Schild in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters.

So stand es 2014 um Opel

Gleichzeitig müsse sich die Gewerkschaft aber darüber im Klaren sein, dass die amerikanische Opel-Mutter GM andere Pläne habe. "Wir müssen mit den Realitäten umgehen, die der Vorstand schafft", räumte Schild ein, der auch im Opel-Aufsichtsrat sitzt.

Vierstellige Zahl an Arbeitsplätzen

"Insofern bleibt nur übrig, dem Unternehmen unsere Mindestforderungen für die Sicherung aller Standorte, auch des Standorts Bochum zu nennen, dann eben ohne Fahrzeugproduktion", sagte Schild. Die Gewerkschaft will erreichen, dass in Bochum Industriearbeitsplätze erhalten bleiben und die GM-Tochter sich dazu vertraglich verpflichtet. In dem Zusammenhang soll Opel den Beschluss zur Schließung der Getriebefertigung dort rückgängig machen. Zudem verlangt die IG Metall, dass in Bochum eine Komponentenfertigung entsteht, die auch für andere Autobauer Teile herstellt. Dadurch soll eine vierstellige Zahl an Arbeitsplätzen entstehen beziehungsweise erhalten werden.

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