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Starke Resonanz bei Abfindungen Segula kauft Opel mehr als 20 Gebäude ab

Exklusiv
Seit Dezember protestieren Opel-Beschäftigte am Stammsitz Rüsselsheim gegen den Teilverkauf des Entwicklungszentrums ITEZ. Quelle: dpa

Segula will in Rüsselsheim einen „Engineering Campus“ aufbauen. Neben den Gebäuden braucht der Dienstleister dafür bis zu 2000 Opel-Beschäftigte – doch die interessieren sich auch für ein neues Abfindungsprogramm.

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Der Teilverkauf des Opel-Entwicklungszentrums an den Ingenieurdienstleister Segula steht nach Informationen der WirtschaftsWoche vor dem Abschluss. Wie das Magazin berichtet, hat Segula Opel zwei Dutzend Gebäude mit 70.000 Quadratmetern Fläche auf dem Rüsselsheimer Konzerngelände abgekauft. Das Auto-Testzentrum in Dudenhofen-Rodgau behält Opel und überantwortet Segula für zehn Jahre mit Option auf weitere fünf Jahre den Betrieb.

Auf Anfrage verweist ein Opel-Sprecher auf entsprechende Vereinbarungen vom September und betont: „Ein solcher Übergang von Gebäuden und Anlagen würde mit dem Zeitpunkt eines möglichen Closings wirksam“. Opel bitte „um Verständnis, dass wir uns zu weiteren Details nicht äußern.“

Segulas Deutschlandchef Martin Lange sagte der WirtschaftsWoche: „Damit können wir die strategische Partnerschaft wie geplant im zweiten Quartal erfolgreich fortführen“. Der französische Konzern mit Sitz in Nanterre bei Paris will in Rüsselsheim einen „Engineering Campus“ aufbauen und dafür bis zu 2000 Opel-Beschäftigte übernehmen. „Hunderte Bewerbungen“ interessierter Opelaner will Segula inzwischen bekommen haben. Man wolle nun auch „gezielt anwerben“, sagte Lange.

Umgekehrt sollen Unternehmenskreisen zufolge mehr als 1000 Opel-Mitarbeiter interne Gespräche über ein gerade angelaufenes Abfindungsprogramm gesucht haben. Management und Betriebsrat von Opel hatten sich auf diese Wahlmöglichkeit verständigt.

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