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Strategieziele Opel will Marktanteil erhöhen

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Opel will Ford verdrängen

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann - bis spätestens 2016 soll Opel wieder Gewinn machen. Quelle: AP

Als Beispiel für technische Innovationen nannte Neumann das Opel OnStar-System. Mit dieser nächsten Stufe der Fahrzeugvernetzung, soll das Auto ab 2015 "zum Knoten im Internet" werden. Schon jetzt gebe es 5 Millionen Kontakte über OnStar pro Monat - egal ob Routensuche übers Internet, Restaurantbuchungen oder technischen Support.

Marktanteils- und Wachstumsziele

In Gesamt-Europa (inklusive Russland und Türkei) will Opel den Marktanteil von 5,8 auf 8 Prozent steigen. Bis zum Jahr 2022 will Opel zusammen mit der britischen Schwestermarke Vauxhall die Nummer zwei im europäischen Pkw-Markt werden. Bisher belegt die US-Marke Ford den zweiten Platz.

Auto



Opel hatte den Zehnjahresplan Drive!2022 erstmals im Sommer 2012 verkündet. Damals schrieb Opel einen Verlust von 1,9 Milliarden US-Dollar. 2013 waren es immerhin "nur" noch 0,8 Milliarden. 2014 wird für Opel kein einfaches Jahr. Zwar macht man operativ Fortschritte, doch die Schließung des Werkes in Bochum sowie die hohe Volatilität wie etwa des Russischen Rubels oder der türkischen Lira belasten das Ergebnis.

Zur Mitte der Dekade will Opel wie angekündigt wieder in den schwarzen Zahlen sein. Dazu sollen unter anderem sinkende Produkt- und Struktur-Kosten, eine höhere Auslastung der Werke, höhere Umsätze und das bessere Markenprofil beitragen. Die Nutzung gemeinsamer Plattformen und Module mit Konzernmutter General Motors wird ausgebaut.

In Europa kooperiert Opel zudem mit dem französischen Autobauer Peugeot-Citroen bei Einkauf, Logistik und Produktion. Bis 2016 sollen drei Modelle gemeinsam entwickelte Modelle vom Band laufen.

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