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Studie Zahnärzte fahren die teuersten Autos

Ärzte, Rechtsanwälte und Steuerberater greifen beim Autokauf meist tief in die Tasche und gönnen sich einen Mercedes, während Berufsgruppen mit geringerem Einkommen eher zu Opel und Fiat tendieren.

Rechtsanwälte, Steuerberater, Ärzte, Unternehmensberater und Handelsvertreter fahren am häufigsten Mercedes. Quelle: dpa

Rechtsanwälte, Steuerberater, Ärzte, Unternehmensberater und Handelsvertreter mögen es gerne schick und komfortabel – zumindest beim Autofahren. Diese Berufsgruppen bevorzugen die Automarke Mercedes und entscheiden sich meist für relativ neue Fahrzeuge, die im Schnitt 7200 Euro teurer sind als im Mittel aller Berufsgruppen. Selten hingegen wählen sie die Marke Opel. Außerdem schließen Ärzte, Anwälte & Co. häufiger leistungsstarke Kfz-Versicherungen ab.

Am tiefsten greifen übrigens Zahnärzte in die Tasche: Sie zahlen für ihre Fahrzeuge 13.100 Euro mehr als der Durchschnittskäufer.

Diese Ergebnisse gehen aus einer gemeinsamen Studie des Verbraucherportals Verivox und der Hochschule Rosenheim hervor. Für die Untersuchung wurden 107.000 Kfz-Versicherungsverträge ausgewertet, die im Jahr 2013 abgeschlossen wurden. Dazu wurden die Auto-Vorlieben von 65 Berufen ausgewertet und in acht Gruppen mit ähnlichen Präferenzen zusammengefasst.

Das sind die Lieblingsautos der Deutschen
Minis: VW up!Der Lieblings-Mini-Wagen der Deutschen ist der VW up! 3027 Neuzulassungen (15,5 Prozent Anteil innerhalb der Segmentgruppe) zählte das Kraftfahrtbundesamt (KBA) im November. Insgesamt machte das Segment 7,9 Prozent der Neuzulassungen aus - ein Minus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Monat. Quelle: Volkswagen
Kleinwagen: VW PoloDer beliebteste Kleinwagen der Deutschen ist derzeit der Polo von Volkswagen. Auf ihn entfielen 7631 Neuzulassungen (19,4 Prozent Anteil innerhalb der Segmentgruppe). Insgesamt machten Kleinwagen 15,7 Prozent der neu zugelassenen Autos aus. Ein leichter Rückgang um 0,4 Prozent im Vergleich zum November 2013. Quelle: dpa
Kompaktklasse: VW GolfDer Golf ist und bleibt "das" Auto der Deutschen. Mit 24.661 Neuzulassungen im November schafft er locker Platz eins im Segment Kompaktklasse (38,4 Prozent Anteil). Auch insgesamt wurden am meisten Kompakte zugelassen: Sie machten im November 25,7 Prozent aus, das waren allerdings drei Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Quelle: dpa
Mittelklasse: Mercedes C-KlasseWagen der Mittelklasse machten im November 11,9 Prozent der Neuzulassungen aus - auch hier ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert um 2,8 Prozent. Als Sieger des Segments tut sich die C-Klasse von Mercedes hervor: sie brachte es mit 6883 Neuzulassungen auf einen Anteil von 23,1 Prozent in der Gruppe. Quelle: AP
Obere Mittelklasse: Audi A6Die Varianten A6, S6 und RS6 sind in der oberen Mittelklasse besonders beliebt: Das KBA zählte im November insgesamt 3727 Neuzulassungen (33,6 Prozent Anteil in der Gruppe). Wagen der oberen Mittelklasse machten aber nur 4,4 Prozent der Neuzulassungen aus, ein Rückgang um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Quelle: REUTERS
Oberklasse: Mercedes S-KlasseKlares Ergebnis: Mit 683 Neuzulassungen ist die S-Klasse die unerreichte Nummer eins (27,8 Prozent im Segment). Die Zulassungen in der Oberklasse machten im November ein Prozent aus. Das entspricht einem leichten Zuwachs im Vergleich zum November 2013 von 3,7 Prozent. Quelle: Daimler
SUV: Opel MokkaHier räumten die Rüsselsheimer im November ab: Im SUV-Segment steht Opel auf dem Siegertreppchen. 3373 Mokka wurden neu zugelassen und damit 12,1 Prozent im Segment. SUV vereinten die größte Zuwachsrate auf sich: Im Vergleich zum Vorjahresmonat konnte das Segment um satte 29,2 Prozent wachsen. Insgesamt entfielen 11,1 Prozent der Neuzulassungen im November auf diese Gruppe. Quelle: Opel

Bei Dienstleistungsberufen wie Verkäufern, Speditionskaufleuten oder Bürogehilfen haben die Marken Opel und Fiat einen überdurchschnittlichen Marktanteil. Diese Gruppe fährt Autos, die gegenüber dem Durchschnitt 1,8 Jahre älter und 3700 Euro günstiger beim Neukauf sind. Ähnliche Autovorlieben haben auch einige Handwerker wie Schlosser, Maler und Elektroinstallateure.

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Lehrer, Industriekaufleute, Steuerfachgehilfen und Sekretäre fahren vergleichsweise häufig Opel, während unter Informatikern, Ingenieuren, Apothekern und Juristen der Anteil von Opel- und Mercedes-Fahrern etwa gleich verteilt ist. Diese Gruppe bevorzugt vor allem jüngere Autos.

Den mit Abstand höchsten Marktanteil erzielt Mercedes übrigens bei den Autoverkäufern und -händlern: Diese Gruppe liegt mehr als 85 Prozent über dem Durchschnitt.

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