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Toyota nur knapp vorne Globaler Automarkt vor Absatzrekord

Trotz Absatzkrise auf dem europäischen Markt zeichnet sich für das laufende Jahr eine neue Rekordmarke beim weltweiten Autoabsatz ab. Im Wettrennen der drei größten Autohersteller wird es eng.

Große SUV sind Restwert-Könige
Der Wertverlust ist in den ersten drei Jahren nach Erwerb des Fahrzeugs der mit Abstand größte Kostenfaktor beim Neuwagenkauf. Je größer und teurer das Auto, desto mehr Geld geht verloren – sowohl absolut als auch relativ gesehen. Wer die Verluste in Grenzen halten will, sollte keinen besonders exotischen Geschmack haben. Denn bekannte und beliebte Autos finden schneller einen neuen Besitzer und erzielen höhere Preise ... Quelle: PR
Kategorie: Kleinwagen, Rang 3Marke & Modell: Dacia Sandero 1,4 MPIAufbau, ccm, Leistung, Treibstoff: Lim./3; 1.390, 55, B Laufleistung nach 36 Monaten: 30.000 km Restwert: 66,0% Quelle: PR
Kategorie: Kleinwagen, Rang 2Marke & Modell: Audi A1 1,6 TDI AttractionAufbau, ccm, Leistung, Treibstoff: Lim./3; 1.598, 77, D Laufleistung nach 36 Monaten: 30.000 km Restwert: 64,2% Quelle: PR
Kategorie: Kleinwagen, Rang 1Marke & Modell: Mini CooperAufbau, ccm, Leistung, Treibstoff: Lim./3; 1.598, 90, B Laufleistung nach 36 Monaten: 30.000 km Restwert: 66,0% Quelle: PR
Apropos Ausstattung. Hier sind mittlerweile Extras wie Klimaanlage und Radio Pflicht. Auch an der Sicherheit sollte nicht gespart werden. Die weiteren Extras richten sich nach der Fahrzeugklasse. Während eine Lederausstattung im Kleinwagen eher nicht für einen Käuferansturm sorgt, ist sie etwa in der Oberklasse unabdingbar. Einige Extras bleiben, obwohl beim Neuwagen gefragt, beim Gebrauchten ohne Einfluss auf den Preis. Das teure festeingebaute Navi etwa ist nach einigen Jahren veraltet und für den Neubesitzer nicht mehr viel wert. Quelle: PR
Kategorie: Untere Mittelklasse, Rang 3Marke & Modell: Audi A3 1.8 TFSI Sportback quattro S-Line SportpaketAufbau, ccm, Leistung, Treibstoff: Kom./5; 1.798, 118, B Laufleistung nach 36 Monaten: 45.000 km Restwert: 62,8% Quelle: PR
Kategorie: Untere Mittelklasse, Rang 2Marke & Modell: Dacia Logan MCV 1.4Aufbau, ccm, Leistung, Treibstoff: Kom./5; 1.390, 55, B Laufleistung nach 36 Monaten: 45.000 km Restwert: 63,4% Quelle: PR

Wenn es so weiter geht, werden es am Jahresende 71 Millionen Autos sein, die die Autohersteller weltweit abgesetzt haben. Gegenüber 2012 wäre das ein kräftiges Plus von 3,5 Prozent. Diese Zahl ergibt sich aus einer Untersuchung des Automobilmarktes für die ersten neun Monate durch das Center of Automotive Management (CAM) aus Bergisch-Gladbach. Demnach verkauften die Autobauer zwischen Januar und September bereits 53 Millionen Fahrzeuge, was einem Zuwachs um 3,4 Prozent entspricht. Vor allem auf dem Märkten USA und China brummt der Absatz. Die kräftigen Zuwächse dort konnten die Rückgänge auf dem europäischen Automarkt überkompensieren.

Gleichzeitig rücken die Top-Drei der Branche enger aneinander. Zwar bleibt mit Toyota mit 7,29 Millionen Fahrzeugen in den ersten drei Quartalen Spitzenreiter, aber die Verfolger holen im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf. General Motors (GM) kommt auf 7,25 Millionen und Volkswagen (VW) auf 7,03 Millionen verkaufte Fahrzeuge. Während GM und VW in Vergleich zu den ersten neun Monaten 2012 beide deutlich um mehr als vier Prozent zulegen konnten, trat Toyota mit einem mageren Plus von 0,1 Prozent fast auf der Stelle. Die CAM-Experten gehen dennoch davon aus, dass sich an der Reihenfolge bis zum Jahresende nichts mehr ändern wird. Für das nächste Jahr geht das CAM davon aus, dass die großen Drei erstmals je mehr als zehn Millionen Autos absetzen könnten. VW hätte dann das selbstgesteckte Ziel vier Jahre früher erreicht als erwartet.

So sparen Sie beim Autokauf bares Geld
WerksverkaufBeim Autokauf lässt sich einiges sparen, wenn der neue Flitzer nicht im Autohaus nebenan, sondern im Werk gekauft wird. Die Kosten für die Überführung wälzt der Händler nämlich in der Regel auf die Kunden ab. Wer sein Auto also direkt bei VW & Co abholt, kann bares Geld sparen. Quelle: dpa
AuslandskäufeAußerdem sind Autos im Ausland oftmals bis zu 30 Prozent günstiger, als in Deutschland. Wer seinen Wagen in einem der Nachbarländer kauft, zahlt den dortigen Nettopreis plus die deutsche Mehrwertsteuer. Wer keine Lust hat, von München nach Amsterdam zu fahren, um sich ein günstiges Auto zu kaufen, kann den Trip ja auch mit einem Kurzurlaub verbinden. Quelle: REUTERS
Re-ImporteWer darauf keine Lust hat, sollte sich nach Re-Importen umsehen. Bei diesen Wagen übernehmen Autohändler die Fahrt ins benachbarte Ausland und kaufen große Mengen günstiger Autos, die - steuerlich begünstigt - hierzulande verkauft werden. Quelle: dpa
SondermodellAuch mit Sondermodellen können Autokäufer viel Geld sparen. Die Wagen sind in der Regel deutlich günstiger als die Serienmodelle. Dafür gibt es die Sparvariante oft nur in einer bestimmten Farbe oder nur mit einer bestimmten Motorisierung. Quelle: REUTERS
JahreswagenWer nicht unbedingt Wert auf ein fabrikneues Auto legt, kann mit einem Jahreswagen erheblich sparen. Autohändler und Hersteller bieten bieten eine große Auswahl an Topfahrzeugen mit geringer Fahrleistung. Quelle: obs
FeilschenBeim Autokauf gilt das Gleiche wie auf dem Flohmarkt: Selbst wenn die Ware bereits reduziert ist, sollten Kunden immer handeln. Beim Autohändler lässt sich immer noch ein Schnäppchen rausschlagen - oft bis zu 20 Prozent. Und selbst wenn es nur die Gratis-Winterreifen sind, hat sich die Verhandlung doch gelohnt. Quelle: dpa
Bar zahlenFalls irgend möglich, zahlen Sie bar: Bei vielen Händlern winkt in diesem Fall ein weiterer Rabatt. Quelle: Blumenbüro Holland/dpa/gms

Das höchste Absatzplus konnte im Betrachtungszeitraum Ford mit einem Plus von 10,6 Prozent verzeichnen. Allein in China konnte der US-amerikanische Hersteller die abgesetzten Stückzahlen um mehr als die Hälfte steigern. Damit landet nach Absatzzahlen Ford auf dem fünften Platz hinter dem koreanischen Hersteller Hyundai - zu dem auch die Marke Kia gehört - , dessen Wachstumsdynamik etwas geringer ausfiel.

Bisherige Verlierer des Autojahres 2013 sind der Peugeot-Citroën-Mutterkonzern PSA mit einem minus von acht Prozent sowie Nissan und Renault, die um 2,3 beziehungsweise 0,3 Prozent nachließen. Dabei litten die französischen Autobauer vor allem unter Absatzschwäche auf ihrem Heimatmarkt, Nissan verliert in China und Europa. Immerhin kann Renault den Absatzschwund um 6,3 Prozent durch sehr starkes Wachstum der Tochtermarke Dacia in Westeuropa (plus 20,6 Prozent) deutlich abfedern.

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Wenn es um das Geldverdienen geht, beweist Toyota aber weiterhin Stärke. Zwischen Januar und September verdiente der japanische Konzern vor Steuern und Zinsen 13,7 Milliarden Euro. Auf Platz zwei folgt VW mit 8,6 Milliarden Euro, Hyundai und BMW schaffen jeweils rund sechs Milliarden Euro. Im Hinblick auf die operative Gewinnmarge schafft der Wolfsburger Konzern jedoch nur 5,9 Prozent. Neuer Spitzenverdiener im Verhältnis zum Umsatz ist jedoch der Allrad-Spezialist Subaru. Die Gewinnmarge sprang in diesem Jahr von nur wenig mehr als vier Prozent auf inzwischen 11,9 Prozent. Auf den Plätzen folgen BMW (10,8 Prozent) und Toyota (9,6 Prozent).

Laut Stefan Bratzel, Leiter des CAM in Bergisch-Gladbach, driftet die Branche immer weiter auseinander, die Kluft zwischen den Top-Konzernen und weniger erfolgreichen Automobilherstellern wächst. "Nur sieben Automobilkonzerne, darunter Volkswagen, BMW und Daimler, erwirtschaften bereits nahezu 75 Prozent des Branchengewinns", so Bratzel. "Globale Marktpräsenz, Produktbreite und hohe Technologiekompetenz sind zu wichtigen Erfolgsfaktoren der globalen Automobilhersteller geworden."

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