Trotz hoher Kosten BMW hält an E-Auto-Stratgie fest

Exklusiv

Trotz der hohen Kosten insbesondere für die Batterietechnik hält es BMW-Chef Norbert Reithofer für richtig, schon jetzt Elektrofahrzeuge auf den Markt zu bringen.

Die Autobauer mit den innovativsten Antriebstechnologien
A Lexus hybrid engine Quelle: dpa
A model's leg hangs out of a Fiat Oubo at the Paris Motor Show Quelle: dpa
People visit the Renault showcase on media day at the Paris Mondial de l'Automobile Quelle: REUTERS
Minister for Industrial Recovery Arnaud Montebourg (C) and Chief Executive of French carmaker PSA Peugeot Citroen Philippe Varin (R), visit "La Francaise de Mecanique" Quelle: REUTERS
A worker cleans a Toyota Yaris car at the Wuhan Motor Show, Hubei province, Quelle: REUTERS
A Hyundai logo is seen on a Hyundai BlueOn electric car Quelle: REUTERS
The 2012 Ford Escape Quelle: dapd

„Zum jetzigen Zeitpunkt ist es absolut richtig, auf Elektromobilität mit Lithium-Ionen-Batterien zu setzen“, sagte Reithofer der WirtschaftsWoche. Schon bald sei mit technischen Durchbrüchen zu rechnen. „Wir gehen davon aus, dass sich die Leistungsdichte von Batterien bis 2020 verdoppelt. Außerdem werden die Preise für die Akkus viel niedriger sein als heute.“ Die höhere Leistungsdichte werde auch ganz neue Reichweiten ermöglichen. „2020 werden wir Reichweiten von gut 400 Kilometern schaffen“, sagte Reithofer. Neue Batterietypen könnten zudem weitere Sprünge bei Reichweite und Preis bringen. Zusammen mit Toyota arbeite BMW an solch einer neuen Generation von Batterien. Dies sei allerdings „ein langfristiges Projekt mit einem Zeitraum bis etwa 2020“, sagte Reithofer.


BMW bringt sein erstes Elektroauto, den i3, Ende des kommenden Jahres auf den Markt. Der Preis soll dem Vernehmen nach bei knapp unter 40.000 Euro liegen, die Reichweite bei über 150 Kilometern. Mit Unterstützung des Kooperationspartners Toyota will BMW schon bald auch ein Auto mit Wasserstoffantrieb bauen. „Wir planen eine Kleinserie mit Brennstoffzellenfahrzeugen“, so Reithofer, „wobei wir aber vor allem den amerikanischen Markt im Blick haben.“ Toyota ist bei der Brennstoffzelle führend, BMW dagegen konnte einen selbst entwickelten Wasserstoffantrieb nicht am Markt durchsetzen.

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