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Umfrage zeigt Reichweite zählt für Autofahrer beim E-Auto am meisten

Bei der Frage nach den wichtigsten Aspekten am E-Auto nannten in der mobile.de-Befragung rund 58 Prozent die Reichweite, 50 Prozent das Preis-Leistungs-Verhältnis. Quelle: dpa

Bevor sie ein Elektroauto kaufen, wollen viele potenzielle Kunden erst noch überzeugt werden. Für die Auswahl haben sie diverse Kriterien, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Die Optik ist eher keins.

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Bei einem Elektroauto zählen für Autofahrer in Deutschland laut Umfragen vor allem die Reichweite und der Preis. Auch Ladedauer und Ladeinfrastruktur sind vielen wichtig, die Optik dagegen interessiert kaum jemandem, wie aus der repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Auto-Verkaufsplattform mobile.de hervorgeht, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Eine Civey-Umfrage im Auftrag des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) kam zu ähnlichen Ergebnissen.

Bei der Frage nach den wichtigsten Aspekten am E-Auto nannten in der mobile.de-Befragung rund 58 Prozent die Reichweite, 50 Prozent das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ladedauer und Ladeinfrastruktur kamen auf rund 43 beziehungsweise 41 Prozent. Rund 32 Prozent ist laut Umfrage zudem die Umweltbilanz des Autos wichtig, knapp 21 Prozent die Sicherheit. Optik zählt nur für gut 4 Prozent.

Als Argument dafür, dass sie sich bisher kein reines E-Auto gekauft haben, führen die meisten allerdings zu hohe Anschaffungskosten ins Feld. Rund 54 Prozent nannten in der mobile.de-Umfrage diesen Punkt. Die Reichweite folgt mit 50 Prozent auf Platz zwei. Abschreckend wirken laut Umfrage außerdem eine aus Sicht der Befragten unzureichende Ladeinfrastruktur (38 Prozent) und eine fragwürdige Umweltbilanz (35). Etwa 13 Prozent haben zudem Bedenken wegen der Sicherheit. Fahrgefühl und Optik (je 4 Prozent) der Fahrzeuge empfinden hingegen nur wenige Befragte als Grund, kein E-Auto zu kaufen.

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Dürften die Befragten ihr Idealbild von der Elektromobilität formen, hätten die Autos deutlich mehr Reichweite als heute. Mit weniger als 500 Kilometern mag sich kaum jemand begnügen, ein knappes Viertel will gar mehr als 800 Kilometer. Die Fahrzeuge dürften allerdings nicht mehr kosten als vergleichbare Verbrenner und müssten sich in maximal 30, besser noch 20 oder 10 Minuten laden lassen - und zwar in einem Umkreis von maximal fünf Kilometern oder gern auch gleich direkt vor der Haustür. Fast jeder dritte Befragte würde selbst dann allerdings noch immer kein Elektroauto kaufen.

Die VKU-Umfrage zielte auf die Voraussetzungen, unter denen sich Autofahrer als nächstes ein E-Modell zulegen würden. Hier nannten 38 Prozent eine höhere Reichweite und 36 Prozent einen niedrigeren Preis. Dahinter folgten mehr öffentliche Ladesäulen (31 Prozent) und eine eigene Ladebox zu Hause (27 Prozent). Mehr als ein Drittel (39 Prozent) will sich laut Umfrage aber sowieso unter keinen Umständen ein Elektroauto kaufen.

Mehr zum Thema: Wem ein Elektroauto bisher schlicht zu teuer war, der darf sich freuen: Das Angebot an besonders günstigen E-Autos wächst dieses Jahr um gleich mehrere neue Modelle.

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