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US-Steuerreform BMW fährt kräftiges Gewinnplus ein

 BMW Quelle: AP

Der Münchner Autohersteller steigerte 2017 seinen Umsatz um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

BMW hat dank der US-Steuerreform den Gewinn unter dem Strich deutlich gesteigert. Der Überschuss kletterte 2017 auf 8,7 Milliarden Euro, das sind 26 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie der Münchner Autobauer am Donnerstag mitteilte. Der positive Effekt rund um die Steuersenkung in den USA belief sich demnach auf 977 Millionen Euro. Über den höheren Nettogewinn dürfen sich auch die Aktionäre freuen, die eine Rekorddividende erhalten sollen: je Stammaktie 4,00 (Vorjahr: 3,50) Euro und je Vorzugsaktie 4,02 (3,52) Euro. Dieser Vorschlag sei "ein Signal der Zuversicht", dass der BMW-Konzern seinen Erfolgskurs beibehalten werde, sagte Vorstandschef Harald Krüger.

2017 verbuchte der Münchner Oberklasse-Hersteller das achte Rekordjahr in Folge: Das Ergebnis vor Steuern stieg um 10,2 Prozent auf 10,655 Milliarden Euro, der Umsatz um 4,8 Prozent auf 98,678 Milliarden. In der zentralen Autosparte verharrte die Rendite (Ebit-Marge) indes bei 8,9 Prozent und lag damit erneut hinter Mercedes-Benz mit 9,7 Prozent.

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