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Verband der Automobilindustrie Automanager freuen sich auf TTIP

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Autokonzerne könnten viel Geld sparen

Die Autokonzerne argumentieren, dass sie viel Geld sparen können, wenn wegen unterschiedlicher Vorgaben nicht mehr verschiedene Bedienungshebel am Lenkrad, Außenspiegel, Stoßstangen und Blinker für die USA und Europa produziert werden müssten. Allein die Zölle in den USA und der EU addieren sich laut Branchenverband VDA auf rund eine Milliarde Euro im Jahr.

Die Kosten für die doppelte Entwicklung von solchen Teilen sowie unterschiedliche Vorgaben für Crashtests bezifferte Zetsche auf etwa fünf Milliarden Euro.

Streitpunkte beim TTIP

Wissmann sagte, man nehme die Ängste der TTIP-Gegner ernst, teile sie aber nicht. Das Abkommen werde "eine Quelle nachhaltigen Wachstums und Wohlstands für alle Bürger in den USA und der EU". Porsche-Chef Matthias Müller sagte: "Wir wollen die Risiken nicht wegdiskutieren, aber halten die Zeit für gekommen, dass wir auch mal die Chancen sehen, die mit diesem Abkommen realisierbar sind." Die Chefs von Volkswagen, Martin Winterkorn, und Opel, Karl-Thomas Neumann, nahmen aus Termingründen nicht an dem Treffen teil.

Für die Autobauer ist Nordamerika nach China der zweitwichtigste Wachstumsmarkt. Dank des billigen Sprits steigt die Pkw-Nachfrage dort nach Jahren der Krise wieder. Mehr als 16 Millionen Fahrzeuge wurden in den USA im vergangenen Jahr verkauft, ein Plus von knapp sechs Prozent. Allein die deutschen Hersteller kommen auf knapp eine Million verkaufte Fahrzeuge.

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    In Deutschland, aber auch in anderen EU-Ländern, gibt es bei einer Vielzahl gesellschaftlicher Gruppen - von Gewerkschaften über Umwelt- und Verbraucherschützer bis hin zu kirchlichen und kulturellen Organisationen - Widerstand gegen TTIP. Im Zentrum der Kritik stehen Ängste, dass durch das Freihandelsabkommen Umwelt-, Arbeits- und Verbraucherschutzrechte in Europa ausgehebelt werden könnten.

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