Volkswagen China beschert VW kräftigen Quartalsgewinn

Europas größter Autobauer Volkswagen hat ein starkes Sommerquartal hingelegt. Zur Begründung verwies Volkswagen auf das hohe Tempo der Geschäfte in China. Ungebrochen ist dagegen die Renditeschwäche der Pkw-Kernmarke.

Volkswagen steigert seinen Betriebsgewinn kräftig - Dank des Geschäfts in China Quelle: dpa

Volkswagen hat den Betriebsgewinn dank Rekordverkäufen von Audi und Porsche überraschend stark gesteigert. Das operative Ergebnis sei im Zeitraum Juli bis September um 16 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro geklettert, teilte Europas größter Autobauer am Donnerstag mit. Analysten hatten lediglich mit 2,9 Milliarden gerechnet.

An der Börse kamen die Zahlen gut an. Die im Dax notierte Vorzugsaktie legte in einem freundlichen Umfeld um vier Prozent zu.

Wie die VW-Sparten 2013 abgeschnitten haben

Schwach schnitt erneut die Marke VW ab. Während Audi und Porsche zulegten, sackte der Betriebsgewinn der Hauptmarke in den ersten neun Monaten um ein Fünftel auf 1,7 Milliarden Euro ab. Konzernchef Martin Winterkorn hat ein Sparprogramm angekündigt, um die Kosten von VW um fünf Milliarden Euro im Jahr zu senken. Dadurch soll die operative Rendite der Marke VW bis 2018 auf mindestens sechs Prozent gehievt werden. Nach drei Quartalen lag diese bei 2,3 Prozent.

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Den Ausblick bekräftige das Management - auch weil die Gewinne aus China weiter sprudeln. Danach peilt der Konzern mit seinen zwölf Marken eine operative Rendite in einer Spanne zwischen 5,5 und 6,5 Prozent an.

Nach neun Monaten lag die Marge bei 6,4 Prozent. Beim Konzernumsatz hält Volkswagen im laufenden Jahr weiterhin sowohl einen Rückgang als auch einen Zuwachs für möglich - er soll sich in einer Bandbreite von drei Prozent um den Vorjahreswert bewegen. Im dritten Quartal kletterten die Erlöse um vier Prozent auf 48,9 Milliarden Euro.

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