Volkswagen Joint Venture mit China bis 2041 verlängert

VW setzt viel Vertrauen in das China-Geschäft, schließlich handelt es sich hierbei um den weltgrößten Automarkt. Nun haben die Wolfsburger die Partnerschaft mit dem Gemeinschaftsunternehmen FAW bis 2041 verlängert.

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Platz 10: VW PassatEin Passat „nur“ auf dem zehnten Platz in der Zulassungsstatistik – in Deutschland undenkbar. Dennoch kann sich der Erfolg der NMS-Version des Passats (New Midsize Sedan), die in den USA und China verkauft wird, sehen lassen: Im ersten Halbjahr kam der Passat in China auf  135.954 Neuzulassungen. Zum Vergleich: In Deutschland kam der Passat, trotz oder wegen des anstehenden Modellwechsels ,in der Statistik von Januar bis Juni hinter dem Golf auf den zweiten Platz – allerdings reichen dafür hierzulande gerade einmal 35.533 Neuzulassungen. Quelle: Presse
Platz 9: Great Wall Haval H6Great Wall Motors gehört zu den größten SUV-Herstellern Chinas. Sein Bestseller ist der Haval H6, teilweise auch Hover H6 genannt. Das Kompakt-SUV ist mit 4,64 Metern etwa so groß wie ein Audi Q5. Mit  143.119  Zulassungen ist der H6 das beliebteste SUV Chinas im ersten Halbjahr 2014. Quelle: Presse
Platz 8: Nissan SylphyAb jetzt folgen nur noch die in China gefragteste Karosserieform – viertürige Stufenheck-Limousinen in allen erdenklichen Größen. Den Anfang macht auf dem achten Rang der Nissan Sylphy, der als Kompakt-Limousine für chinesische Verhältnisse geradezu klein ist. Mit 4,61 Metern ist er in etwa so lang wie hierzulande ein Golf Kombi. Im ersten Halbjahr konnte Nissan 145.214 Sylphys verkaufen. Quelle: Presse
Platz 7: Buick Excelle XTIhnen kommt der Buick Excelle XT irgendwie bekannt vor? Kein Wunder, schließlich ist es ein Opel Astra. Lediglich die Logos außen und innen wurden getauscht, ebenso der verchromte Kühlergrill – Badge-Engineering vom Feinsten. Mit dieser wohl einfachsten Art der „Modellentwicklung“ bringt es die GM-Tochter immerhin auf 147.404 Neuzulassungen. Quelle: Presse
Platz 6: VW JettaJetzt wird es etwas kompliziert: 152.621 Neuzulassungen in China gab es für den VW Jetta. Unter diesem Namen wurde auch in Deutschland jahrelang die viertürige Limousine auf Basis des Golf verkauft. Auf den aktuellen Jetta trifft das nur noch in Teilen zu. Um den Ansprüchen der amerikanischen und chinesischen Kunden zu entsprechen, übernimmt der Jetta von der Plattform des Golf VI zwar zahlreiche Teile, ist aber deutlich länger. Der Jetta wird in China allerdings auch noch unter anderen Modellbezeichnungen verkauft. Quelle: Presse
Platz 5: VW SagitarEin Beispiel dafür ist der VW Sagitar. Er entspricht zwar technisch und weitestgehend auch optisch dem Schwestermodell Jetta, wird aber nicht von VW selbst, sondern von dem Joint Venture FAW-VW zusammen mit First Automotive Works - gebaut. Und dieses formell eigenständige Unternehmen nennt seinen Jetta eben anders. Am Verkaufserfolg ändert sich wenig, der Sagitar kam im ersten Halbjahr auf 155.393  Neuzulassungen. Quelle: Presse
Platz 4: VW SantanaDer seit 2013 gebaute Santana ist eine Eigenentwicklung von Shanghai Volkswagen, speziell für den chinesischen Markt. Damit ist der Santana eines der wenigen VW-Modelle in China, das nicht auf einem bestehenden Fahrzeug basiert. Mit einer Länge von 4,47 Metern gehört der Santana zu den kleineren Limousinen. Er brachte es im ersten Halbjahr auf 161.957  Neuzulassungen. Shanghai Volkswagen ist übrigens ein weiteres VW-Joint Venture aus der Shanghai Automotive Industry Corporation und eben Volkswagen. Quelle: Presse

Der VW-Konzern baut in seinem wichtigsten Absatzmarkt China langfristig weiter auf den örtlichen Partner FAW. Die Wolfsburger verlängern ihr Gemeinschaftsunternehmen mit FAW auf dem inzwischen weltgrößten Automarkt nach gut 20 Jahren Kooperation bis zum Jahr 2041. Das teilte Volkswagen am Freitag in Berlin mit, wo der neue Vertrag bei einem Treffen von VW-Chef Martin Winterkorn, Chinas Ministerpräsident Li Keqiang und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) unterzeichnet wurde. Vor allem der Bereich alternativer Antriebe soll laut VW beim Ausbau der Partnerschaft künftig im Vordergrund stehen.
Volkswagen ist in China mit zwei Joint-Venture-Partnern unterwegs: FAW und SAIC. Ein örtlicher Partner ist in China Vorschrift. Die Wolfsburger hatten ihre Zusammenarbeit mit SAIC bereits 2002 bis zum Jahr 2030 fortgeschrieben. China-Vorstand Jochem Heizmann sagte am Freitag: „Unser Erfolg in China wäre ohne unsere langjährigen Joint-Venture-Partnerschaften nicht möglich gewesen.“


Mit etwa einem Drittel Anteil entscheidet das asiatische Riesenreich maßgeblich über Wohl und Wehe beim VW-Absatz. Das zeigte sich auch am Freitag aufs Neue, als VW auch den Konzernabsatz meldete: Von den in den ersten drei Quartalen ausgelieferten 7,4 Millionen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen entfiel mehr als ein Drittel auf China.
An seinem zweiten chinesischen Gemeinschaftsunternehmen mit SAIC hält Volkswagen bereits 50 Prozent - eine höhere Beteiligung ist nicht möglich. Beim Partner FAW sind es bisher 40 Prozent am gemeinsamen Unternehmen - entsprechend ist die Aufteilung der Gewinne. Allerdings machte Chinas Ministerpräsident VW zuletzt Hoffnung auf eine höhere Beteiligung.

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