Volkswagen Verkaufsrekord im Halbjahr

Bei der Vorstellung des neuen Passats in Potsdam hatte VW-Chef Martin Winterkorn bereits verraten, dass der Konzern gut dastehe. Jetzt hat er konkrete Zahlen auf den Tisch gelegt: Für die ersten sechs Monate konnte VW ein Plus von 3,8 Prozent verzeichnen.

VW mit Oberklasse-Anspruch
Noch verhüllt zeigt sich der neue VW Passat am Donnerstagabend vor dem Volkswagen-Designzentrum in Potsdam. Die neue Generation des Mittelklassemodelles wurde erstmals präsentiert. Quelle: dpa
Der neue Passat ist flacher und breiter als das Vorgängermodell. Die Optik profitiert außerdem von einem um knapp acht Zentimeter gestreckten Radstand. Quelle: REUTERS
Der Kühlergrill ist deutlich größer ausgelegt. Grill und Scheinwerfer verschmelzen zu einer Einheit. Zu haben sind Halogen- und LED-Scheinwerfer. Sie lösen die Xenonschweinwerfer des Vorgängers ab. Quelle: Volkswagen
Besucher nehmen den neuen Passat unter die Lupe. Er ist laut VW bis zu 20 Prozent sparsamer und 85 Kilogramm leichter als der Vorgänger. Quelle: dpa
Im Herbst 2015 soll auch ein Plug-In-Hybrid auf den Markt kommen, der 50 Kilometer elektrisch fährt und so nur rund 1,5 Liter Kraftstoff verbrauchen soll. Quelle: dpa
Als erster VW wurde er mit einem sogenannten Head-up-Display ausgestattet, das Informationen in die Frontscheibe einblendet. Ein Touchscreen-Radio, Klimaanlage und Müdigkeitserkennung gehören zur Serienausstattung. Quelle: Volkswagen
Das Head-up-Display projiziert wichtige Informationen wie die aktuelle Geschwindigkeit, Warnmeldungen oder Navigations-Piktogramme direkt in das Sichtfeld des Fahrers, so dass die Augen auf die Straße fokussiert bleiben können. Quelle: Volkswagen

Volkswagen hat zur Jahreshälfte erstmals mehr als drei Millionen Neuwagen seiner Kernmarke VW-Pkw an den Kunden gebracht. Für die ersten sechs Monate verzeichnete der Konzern ein Plus von knapp vier Prozent (3,8 Prozent). In absoluten Zahlen steht die Verkaufsstatistik zum Halbjahr nun bei 3,07 Millionen Pkw mit dem VW-Logo. Dass die Drei-Millionen-Marke geknackt ist, hatte VW-Chef Martin Winterkorn bereits vergangene Woche bei der Premiere des neuen Passat in Potsdam verraten - jedoch ohne Details zur genauen Zahl.
Im Juni legte die Kernmarke rund um Modelle wie Golf, Passat oder Tiguan nur um ein Prozent auf knapp 515 000 Neuwagen zu, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Allerdings hatte der Monat auch weniger Verkaufstage als 2013.
Beim Blick auf die verschiedenen Regionen zeigt sich für die Wolfsburger ein altbekanntes Bild: Während sich die Verkaufszahlen in Europa stabilisieren und China als mit Abstand größter Markt das Wachstum befeuert, sieht es jenseits des Atlantiks düster aus. In den USA setzte Volkswagens Kernmarke nach sechs Monaten 13 Prozent weniger ab als vor einem Jahr, in Südamerika liegt das Minus sogar bei 21 Prozent.

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Über Wohl und Wehe entscheidet damit aufs Neue der Wachstumsmotor China, der als wichtigster Einzelmarkt inzwischen gut 45 Prozent der gesamten VW-Pkw-Verkäufe ausmacht. Am Montag hatten die Wolfsburger bekanntgegeben, im Reich der Mitte Werk 18, 19 und 20 zu bauen. Insgesamt zählt der Konzern weltweit schon 106 Fabriken.
Vertriebschef Christian Klinger ließ zu den Verkaufszahlen der Kernmarke erklären: „Auch im zweiten Halbjahr wird die Lage auf den weltweiten Märkten herausfordernd bleiben und uns viel abverlangen.“

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