Volkswagen VW-Markenchef rechnet binnen Monaten mit Abgas-Einigung in USA

Vielleicht kommt der Wolfsburger Autobauer mit den Folgen des Abgasskandals schon bald voran. Es könnte schon bald eine Übereinkunft mit den USA geben

Die Marke Volkswagen muss dagegen noch einiges tun, um in den nächsten Jahren profitabler zu werden

Im VW -Abgasskandal könnte eine Einigung mit den US-Behörden nach Einschätzung aus dem Management des Autobauers eher Monate als Wochen dauern. "Ich bin der Meinung, dass wir gute Chancen haben, in den nächsten Monaten eine Übereinkunft mit den Behörden in den USA zu erzielen", sagte VW-Markenchef Herbert Diess der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" vom Samstag. US-Bezirksrichter Charles Breyer hatte VW und der amerikanischen Umweltbehörde EPA eine Frist bis zum 24. März gesetzt. Bis dann müssen sie mitteilen, ob sie sich auf einen Weg zur Reparatur der manipulierten Dieselautos geeinigt haben. VW-Chef Matthias Müller sprach dagegen nicht von einer Frist, sondern von einem Gesprächstermin.

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Volkswagen hatte zugegeben, millionenfach Stickoxid-Werte mit einer illegalen Software geschönt zu haben. In den USA sind rund 600.000 Fahrzeuge betroffen. Europas größtem Autobauer drohen hohe Schadenersatzzahlungen und Strafen. VW-Markenchef Diess bekräftigte in der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" Forderungen nach weiteren Einsparungen bei der größten Konzernsparte, nachdem Seat, Skoda, Audi und Porsche Erfolge eingefahren hätten. "Die Marke Volkswagen muss dagegen noch einiges tun, um in den nächsten Jahren profitabler zu werden", betonte Diess. "Wir werden keine zweite Chance bekommen."

Es wird damit gerechnet, dass Diess seine Pläne zur Effizienzsteigerung am Dienstag bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg vor Tausenden Mitarbeitern erläutert. Auch Konzernchef Müller, der Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh und der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil werden sprechen.

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