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Von Nullen und Einsen

Schneller zum Wunschauto

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Man nimmt, was man kriegen kann

Die zehn beliebtesten Autos im Internet
Zehn Kategorien - zehn SiegerAutoScout24 hatte zum zehnten Mal Europas größten Online-Publikumspreis ausgeschrieben. Vom 20. Oktober 2011 bis zum 13. Januar 2012 haben rund 162.000 Online-Nutzer aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Spanien auf internetautoaward.com und den europäischen Länderseiten von AutoScout24 die beliebtesten Fahrzeuge im Netz gewählt. Insgesamt standen 351 Modelle in zehn Fahrzeugkategorien zur Wahl: Kleinwagen, Kompaktwagen, Mittelklasse, obere Mittelklasse, Ober- und Luxusklasse, Vans und Kompaktvans, Geländewagen und SUV, Cabrios, Sportwagen und Coupés sowie Elektrofahrzeuge. Und das sind die Sieger... Quelle: dpa
Opel Ampera Quelle: dpa
Vans & Kompaktvans: Mercedes-Benz B-Klasse Quelle: dpa-tmn
Kleinwagen: Audi A1 Quelle: dpa
Kompaktklasse: Audi A3 Quelle: dpa
Mittelklasse: A5 Sportback Quelle: obs
Obere Mittelklasse: Audi A6 Quelle: obs

Die Alternative zum Konfigurator ist die Neufahrzeugsuche, die es beispielsweise bei Audi, Volkswagen und Mercedes dankenswerterweise im Internet gibt. Dort erhält man einen Überblick, welche Modelle gerade fertigproduziert wurden - beziehungsweise aktuell abholbereit beim Händler stehen. Hier kommen dann Menschen hin, die aufgegeben haben, ihre Wunschkonfiguration jemals komplett innerhalb vertretbarer Wartezeit zu erhalten. Man nimmt, was man kriegen kann. Aber auch das kann nach hinten losgehen, wenn Website und angeschlossene Datenbank nicht harmonieren.

Die Lieblingsautos der Deutschen
Audi A4 Quelle: dpa
BMW 5er Quelle: Reuters
Ford Focus Quelle: dapd
BMW 3er Quelle: dapd
Opel Corsa Quelle: dapd
Mercedes C-Klasse Quelle: AP
Opel Astra Quelle: Reuters

"Steht doch im Internet!"

Beispiel Mercedes: Als ich vor ein paar Tagen versucht habe, herauszubekommen, was momentan ein vernünftig ausgestatteter E-Klasse-Kombi kostet, kam ich aus dem Staunen nicht heraus - die 20 Modelle, die die Neufahrzeugsuche automatisch ausspuckt, wenn es zu viele Ergebnisse gibt, begannen preislich knapp 6000 Euro unter dem eigentliche Einstiegspreis. Des Rätsels Lösung: Die freundlichen ITler mit dem Stern hatten offensichtlich nicht daran gedacht, das nur für gewerbliche Personenbeförderer gedachte Taximodell aus der Neufahrzeugsuche zu nehmen - und ein Konfigurationshäkchen, es abzuwählen, gibt es nicht. Ich will nicht wissen, wie viele Händler von ihren Kunden jeden Monat hoffnungsfroh gefragt werden, warum sie sich denn nicht so ein hübsches E-Klasse-Taxi vors Haus stellen können, das es auch in Schwarz gibt. "Steht doch im Internet!"

In Arbeit
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Bleiben noch Plattformen wie MeinAuto.de oder Carneoo, die versprechen, den Kontakt zum Händler zu automatisieren und gleichzeitig auch noch alle möglichen Rabatte herauszuholen, ohne dass man stundenlang verhandeln muss. Auch das ist grundsätzlich eine lobenswerte Sache, beschleunigt die Lieferung aber nur, wenn das Wunschmodell tatsächlich verfügbar sein sollte. Und das ist, womit wir wieder am Anfang wären, aufgrund der tollen Autokonjunktur bei etwas anspruchsvolleren Wünschen und populären Modellen eher unwahrscheinlich. Vielleicht dann doch lieber ein junger Gebrauchter?

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