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VW-Abgasaffäre Rückruf der Dieselautos wird günstiger als erwartet

Exklusiv

Beim Rückruf von hunderttausenden Dieselfahrzeugen könnte VW günstiger wegkommen, als zunächst befürchtet. Das haben Recherchen der WirtschaftsWoche ergeben. Eine Exklusivmeldung.

Ein VW-Logo Quelle: dpa

Der bevorstehende Rückruf von etwa 2,4 Millionen Dieselfahrzeugen mit erhöhten Stickoxid-Emissionen wird den Volkswagen-Konzern 2016 nach exklusiven Informationen der Wirtschaftswoche voraussichtlich deutlich weniger kosten als ursprünglich kalkuliert.

Bei den Motoren mit zwei Litern Hubraum wird ein einfaches Software-Update für die Motorsteuerung reichen. Bei den Autos mit dem 1,6 Liter großen TDI-Motor wird neben dem Software-Update noch ein neuer, etwa zehn Euro teurer Sensor im Luftfilter benötigt, um die Schadstoffemissionen auch im Alltagsverkehr innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte der Euro-5-Norm zu halten. Die technische Lösung wurde Anfang der Woche Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt präsentiert und wird derzeit vom Kraftfahrtbundesamt auf Tauglichkeit überprüft.

Bei den Motoren vom Typ EA 189 war Mitte September eine Schummel-Software entdeckt worden, welche die Stickoxid-Emissionen auf dem Prüfstand niedriger ausfallen ließ als im Straßenverkehr. Ursprünglich war befürchtet worden, dass die Fahrzeuge mit einem zusätzlichen Katalysator nachgerüstet werden müssten. Das wäre dann deutlich teurer geworden. VW hat bislang allein für die technischen Maßnahmen 6,7 Milliarden Euro zurückgestellt.

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