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VW-Großaktionär Porsche SE schreibt wegen Corona rote Zahlen

Porsche SE kämpft im zweiten Quartal mit Verlusten. Quelle: dpa

Der Milliardenverlust bei Volkswagen sorgt auch bei der Dachgesellschaft Porsche SE für rote Zahlen. Der Verlust liegt bei 329 Millionen Euro.

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VW-Haupteigner Porsche SE ist wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in die Verlustzone gerutscht. Nach sechs Monaten stand ein Netto-Verlust von 329 Millionen Euro zu Buche, wie die Familienholding am Montag in Stuttgart mitteilte. Im vergangenen Jahr hatte die Porsche SE noch fast 2,4 Milliarden Euro Gewinn ausgewiesen. Der Gewinn der Dachgesellschaft, über den die Familien Porsche und Piech die Mehrheit an Volkswagen halten, speist sich zum größten Teil aus dem Geschäft des Wolfsburger Autobauers. Eine Prognose zum Gesamtjahr traut sich der Konzern angesichts der ungewissen weiteren Entwicklung der Coronavirus-Pandemie nach wie vor nicht zu. Man erwarte allerdings am Jahresende ein positives Ergebnis, hieß es.

Weil die Porsche SE ihren VW-Anteil unlängst auf 53,3 Prozent leicht erhöhte, sank die Netto-Liquidität auf 505 (Vorjahr 553) Millionen Euro. Für das Gesamtjahr verzichtete die Holding wegen der Unsicherheit in der Corona-Krise auf einen konkreten Ausblick, stellte aber einen Gewinn in Aussicht. Volkswagen hat für 2020 bereits einen „gravierenden Rückgang“ beim operativen Ergebnis angekündigt, rechnet aber nicht mit einem Verlust.

Bei der Netto-Liquidität peilt die Porsche SE für das Gesamtjahr unverändert einen Wert zwischen 400 und 900 Millionen Euro an. Die Sparte, in der die Porsche SE Beteiligungen an Firmen in der Transportlogistik, der Verkehrsplanung und dem Verkehrsmanagement zusammenfasst, kam auf einen Umsatz von 50 (52) Millionen Euro. Der Netto-Verlust weitete sich hier auf elf Millionen Euro von vier Millionen im Vorjahr aus. Als Grund nannte die Holding unter anderem gestiegene Personalkosten.


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